Noble Studie zeigt in Genf die Optik der neuen Baureihe

Es ist bereits seit längerem ein offenes Geheimnis: Rolls-Royce plant die Erweiterung des Modellprogramms um eine zweite, kleinere Baureihe. Mit der Studie 200EX gibt die BMW-Tochter nun auf dem Genfer Auto-Salon (5. bis 15. März 2009) einen ersten Ausblick auf das Fahrzeug mit dem Projektnamen RR4.

Nobelkarosse mit BMW-Technik
Der Begriff ,klein" ist bei einem Rolls-Royce relativ zu sehen: Optisch setzt der 200EX auf das bereits vom Phantom bekannte Design mit wuchtiger Linienführung. Als Plattform dient die Langversion des neuen 7er-BMW. Der Rolls-Royce überflügelt seinen Technikspender mit einer Länge von 5,40 Meter um fast 20 Zentimeter. Damit ist der EX200 allerdings immer noch 43 Zentimeter kürzer als ein Phantom. Der Radstand der Studie beträgt 3,30 Meter, neun Zentimeter mehr als beim 7er. Eine abgesenkte Dachlinie und ein neu gestalteter Kühlergrill nehmen der Studie etwas von der Schwere eines Phantom. Der neue Grill soll mehr wie der Einlass eines Düsentriebwerks daherkommen und sich so von der klassischen ,Tempel-Optik" lösen. Dahinter arbeitet ein noch nicht näher spezifizierter Zwölfzylinder. Man kann aber davon ausgehen, dass es sich um das Aggregat handelt, was noch 2009 im BMW 760i zum Einsatz kommen wird.

Edler Innenraum
Markentypisch sind die gegenläufig öffnenden Türen der auf 20-Zoll-Leichtmetallfelgen stehenden Studie. Der Begriff Einstiegsmodell bekommt beim EX200 eine doppelte Bedeutung, denn der Öffnungswinkel der hinteren Türen beträgt rekordverdächtige 83 Grad. Der Fahrgast nimmt im Fond auf Sesseln Platz, die etwas hinter der C-Säule positioniert sind. Damit soll laut Rolls-Royce das Gefühl der Privatsphäre verstärkt werden. Der Innenraum ist mit cremefarbenem Leder, Wollteppichen und Palisanderholz edel ausstaffiert.

Bildergalerie: Rolls-Royce für Einsteiger