500 Abarth Assetto Corse wird erstmals breitem Publikum präsentiert

Abarth präsentiert den 500 Abarth mit dem Leistungskit "esseesse" als Weltpremiere auf dem Pariser Autosalon vom 4. bis 19. Oktober 2008. Zudem stellen die Italiener erstmals den 500 Abarth Assetto Corse einem breiten Publikum vor.

In 7,2 Sekunden auf Tempo 100
Das Leistungskit "esseesse" leitet sich aus dem Namenszusatz "Super Sport" ab und soll an die erfolgreiche Tradition der Marke mit dem Skorpion erinnern. Mit dem Nachrüstsatz wird das sportliche Potenzial des 500 Abarth noch mehr gesteigert, so der Hersteller. Die Leistung des 1,4-Liter-Vierzylinder-Turbomotors erhöht sich von 135 auf 160 PS bei 5.750 Touren. Das maximale Drehmoment beträgt 230 Newtonmeter bei 3.000 U/min. So absolviert der 500 Abarth esseesse den Sprint von null auf Tempo 100 in 7,2 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h.

Schicke Alus
Im esseesse-Kit sind weiß oder titaniumfarben lackierte 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit 205er-Reifen, ein Sportfahrwerk mit abgesenkten Federn und eine Hochleistungsbremsanlage enthalten. Diese wurde mit gelochten Scheibenbremsen vorne und hinten sowie speziellen Sportbremsbelägen den gesteigerten Fahrleistungen angepasst. Schließlich signalisieren Aufkleber mit dem Schriftzug "esseesse" an Motorhaube und Türen optisch die Sonderstellung des Abarth Sprösslings.

Für den Motorsport konzipiert
Zweites Highlight auf dem Messestand ist der 500 Abarth Assetto Corse, die Rennversion der Baureihe. Auch er knüpft an die Historie der Marke an und soll an den 695 Abarth Assetto Corse, der ab 1964 auf den Rennstrecken der Welt Erfolge feierte, erinnern. Der Wagen ist pastellgrau lackiert und trägt rote Streifen mit Abarth-Signet sowie weiße Schachfelder auf dem Dach. Des Weiteren kennzeichnen ihn ein Lufteinlass unter der Stoßstange, Karbon-Lufthutzen samt Marken-Logo auf der Motorhaube, eine zweiflutige Sportauspuffanlage sowie weiße Startnummernfelder. Der tief heruntergezogene Frontspoiler, der lamellenartige Flügel an der hinteren Dachkante und die Außenspiegel wurden den Motorsportbedürfnissen angepasst.

Stolze 200 PS
Ferner kann die Karosserie über das verstellbare Fahrwerk individuell tiefer gelegt und so unterschiedlichen Streckencharakteristiken angepasst werden. 17-Zoll-Alus mit 205er-Rennreifen sollen für eine optimale Straßenlage sorgen. Unter der mit Schnellverschlüssen gesicherten Motorhaube ruht der modifizierte 1,4-Liter-Turbomotor, der 200 PS bei 6.500 Touren leistet. Das maximale Drehmoment beträgt 300 Newtonmeter bei 3.000 U/min.

Leichter als die Straßenversion
Auch der Innenraum des 500 Abarth Assetto Corse steht ganz im Zeichen des Rennsports. So wurde auf jegliches Dämmmaterial der Serienausstattung verzichtet. Dadurch ist der kleine Supersportler rund 120 Kilogramm leichter als die Straßenversion. Dazu enthält er alle im Motorsport geforderten Sicherheitskomponenten: vom Überrollkäfig aus Stahl über den Sechspunkt-Gurt bis hin zum leicht in Richtung Fahrzeugmitte versetzten Schalensitz.

Bildergalerie: Abarth in Paris