Briten zeigen den Arnage Final Series der Öffentlichkeit

Der Arnage wurde im Jahre 1998 in den Markt eingeführt. Damals gehörte Bentley noch zu Vickers Limited, einem britischen Rüstungs- und Maschinenbau-Unternehmen. Heute ist der britische Luxuswagen-Hersteller ein fester Bestandteil des VW-Konzerns. Seit seinem Debüt gilt der viertürige Arnage als Synonym für britisches Understatement. Auf dem Pariser Autosalon vom 4. bis 19. Oktober 2008 präsentieren die Briten das auf 150 Einheiten limitierte Sondermodell ,Bentley Arnage Final Series". Mit der Vorstellung des Editionsmodells feiert Bentley zugleich zehn Jahre Arnage, 50 Jahre seit der Vorstellung des V8-Motors und das neunzigjährige Bestehen der Marke Bentley Motors.

Edle Serienausstattung
Die Briten läuten mit dieser in Handarbeit entstehenden Edition das Finale der Baureihe ein. Zur Serienausstattung gehören zweiteilige 20-Zoll-Leichtmetallräder mit fünf Speichen und 255er-Pneus sowie ,Le Mans"-Lufteinlässe im unteren Bereich der vorderen Kotflügel. Front- und Heckleuchteneinfassungen in Wagenfarbe, eine Tankkappe aus massivem Aluminium, ovale Doppelauspuffrohre und ,Final Series"-Plaketten aus poliertem Edelstahl an den vorderen Kotflügeln sowie Einstiegsleisten.

Stolze 507 PS stark
Motor, Getriebe und Fahrwerk des Final Series entsprechen dem Arnage T. In dieser Auslegung leistet der komplett aus Aluminium gefertigte 6,75-Liter-V8-Motor 507 PS bei einem Drehmoment von 1.000 Newtonmeter. Aus dem Stand beschleunigt der Wagen in 5,5 Sekunden auf Tempo 100, bei 288 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 19,5 Liter Benzin auf 100 Kilometern an. Der CO2-Ausstoß beträgt 465 Gramm pro Kilometer. Das Sechsgang-Automatikgetriebe von ZF wurde im Modelljahr 2007 erstmals vorgestellt. Drei Getriebeprogramme (Drive, Sport und Tiptronic-Modus) sollen das Potenzial des V8-Motors voll ausschöpfen.

Computergesteuerte Stoßdämpfer
Das Sondermodell verfügt sowohl vorn als auch hinten über eine unabhängige Doppelquerlenkeraufhängung, computergesteuerte adaptive elektrohydraulische Stoßdämpfer sowie über eine automatische Niveauregulierung mit selbsttätigem Beladungsausgleich. Auf Wunsch lässt sich der Final Series mit gelochten Carbon-Siliziumkarbid-Bremsscheiben ordern.

Alles Handarbeit
Im Innenraum herrscht Luxus pur. Besonders edel sind die handgefertigten Edelholzleisten unter den Seitenfenstern, die Bar-Ausstattung, das mit Leder bezogene Dokumentenfach sowie die Picknicktische, die in drei Edelholz-Varianten erhältlich sind. Jedes Zierelement besteht aus echtem Material. Der Final Series steht in 42 Außenfarben, 25 Innenfarben und drei Furniervarianten zur Verfügung. Ohnehin kann Mulliner, die Abteilung für Sonderanfertigungen von Bentley, auf Wunsch jeden Farbwunsch umsetzen.

Hightech an Bord
Zur Serienausstattung gehören unter anderem eine Audio-Bedieneinheit mit großem Display und ein SD-Speicherkarteneinschub. Hinten gibt es neue Getränkehalter sowie eine lederbezogene Kofferraum-Abschlusskante mit farblich abgestimmter Lederverkleidung und Chromleiste. Als Zusatzausstattungen sind eine iPod-Schnittstelle mit 12-Volt-Anschluss als Verbindung zum Infotainment-System erhältlich. Außerdem ist eine Fernbedienung für den Fondbereich an Bord, die eine Steuerung des Infotainment-Systems auch von hinten möglich macht. Das Audiosystem ,Naim for Bentley" soll mit zehn Lautsprechern, einem Zweikanal-Subwoofer sowie einem 1.100-Watt-Verstärker für eine Konzertsaal-Atmosphäre sorgen.

Bildergalerie: Bentley Sondermodell