Unser Tipp: Halten Sie den Auspuff zu und schauen Sie, ob der Motor abstirbt

Eines der wichtigsten Teile am Auto ist und bleibt der Motor. Deshalb sollten Sie ihm beim Gebrauchtwagenkauf besondere Aufmerksamkeit widmen.

Anlassergeräusche? Kontrolleuchten? Anspringen?
Öffnen Sie zunächst die Motorhaube und starten Sie den Motor, ohne Gas zu geben. Gibt der Anlasser ungewöhnliche Geräusche von sich? Gehen die Öl-Kontrollleuchte und die Batterie-Leuchte in den Armaturen drei oder vier Sekunden nach dem Anlassen aus? Ältere Dieselmotoren muss man teilweise vorglühen lassen. Danach sollte der Motor aber sofort anspringen. Wenn Sie beim Starten im Rückspiegel eine schwarze Rußwolke sehen, dann droht eine teure Motorreparatur.

Luftblasen im Kühlwasser?
Steigen Sie noch mal aus und schauen Sie sich den Kühler an. Das Kühlwasser sollte bis zur oberen Grenze gefüllt sein. Wenn bei laufendem Motor Luftblasen im Kühlwasser aufsteigen, oder wenn sich auf der Innenseite des Deckels weißer, öliger Schaum befindet, dann starten Sie besser gar nicht erst zur Probefahrt. Denn das sind Hinweise auf eine kaputte Zylinderkopfdichtung. Die Reparatur wird sehr teuer.

Metallstaub auf dem Peilstab?
Jetzt ziehen Sie bei laufendem Motor den Ölmessstab heraus. Wenn sich glitzernder Metallstaub in dem Öl auf dem Peilstab befinden, dann sind wahrscheinlich die Motorlager defekt. Auch wenn Wassertröpfchen im Öl zu erkennen sind, sollten Sie die Finger von diesem Auto lassen, denn dann ist die Zylinderkopfdichtung hinüber.

Der Auspufftrick
Nun zur Batterie: Wenn sich an den Polen weiße Salzablagerungen von der Batteriesäure befinden, dann ist möglicherweise der Laderegler kaputt. Noch ein kleiner Kniff: Wenn Sie dicke Gummisohlen unter Ihren Sohlen haben, dann können Sie versuchen, den Auspuff bei laufendem Motor mit dem Schuh zuzuhalten. Wenn der Motor nicht abstirbt, ist der Auspuff irgendwo durchgerostet.