Neue Version des Allrad-Klassikers startet in Deutschland ab 23.900 Euro

Noch im März 2008 soll die deutlich aufgehübschte Neuauflage des Fernost-Försters bei den Subaru-Händlern stehen. Zur Markteinführung ist der Allradler ausschließlich mit dem Zweiliter-Ottomotor in Boxerbauweise mit 150 PS zu haben. Auf exakt dieselbe Leistung bringt es auch der neue Zweiliter-Diesel-Boxermotor – den wird es im Forester allerdings erst ab September 2008 geben. Das bisherige Top-Aggregat, der 2,5-Liter-Ottomotor mit Turboaufladung und 230 PS, wird ab Modellwechsel in der EU nicht mehr angeboten. Lediglich in der Schweiz soll der potente Vierzylinder weiterhin zu haben sein. Laut Subaru wurde dem Turbo sein relativ hoher CO2-Ausstoß zum Verhängnis. Rein äußerlich geht der neue Subaru einen anderen Weg als seine Vorgänger. Während die nämlich eher nach hochgelegten Kombilimousinen aussahen, erinnert der Neue an reinrassige SUVs wie Honda CR-V oder VW Tiguan.

Ein Motor, zwei Getriebe, sieben Varianten
Zu seinem Debüt bieten die Japaner vier Ausstattungslinien für den Forester an, drei davon sind wahlweise mit einer Viergang-Automatik erhältlich. Die einfachste nennt sich ,Trend" und kostet 23.900 Euro. Diese Version ist ausschließlich mit Schaltgetriebe lieferbar und – vergleichsweise – spartanisch ausgestattet. Eine manuelle Klimaanlage muss hier beispielsweise extra bezahlt werden, eine Klimaautomatik ist erst gar nicht lieferbar. Solche Einschränkungen gelten natürlich nicht für die Top-Version ,Exclusive", in der fast alle Annehmlichkeiten von der Lederausstattung bis zum Touchscreen-Navi schon mit an Bord sind. Als Handschalter kostet dieser Luxus-Forester 32.400, mit Automatikgetriebe 33.800 Euro.

Auf allen Vieren
Grundsätzlich immer an Bord: Das Allradsystem ,Symmetrical AWD", das für das neue Modell weiter verfeinert wurde. Die Kraftverteilung regelt beim Handschalter ein Mittendifferential mit selbstsperrender Viscokupplung, das im Normalfall das Drehmoment gleimäßig auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Bei Bedarf schickt das Differential bis zu 100 Prozent der Kraft an die Achse mit dem geringeren Schlupf. Klassenunüblich bietet auch der kommende Forester ein Schaltgetriebe mit Geländeuntersetzung.

Mehr Selbstbewusstsein
Fast schon einen Quantensprung – wenigstens für seine Verhältnisse – vollführt der Forester beim Design. Der extrem biedere Look der Vorgänger jedenfalls ist passé. Stattdessen trägt der neue Subaru ein deutlich markanteres, fast limousinenartiges Gesicht mit seitlich hochgezogenen Scheinwerfern und einem breiten Chromgrill. Darunter sitzt eine massive Frontmaske im Unterfahrschutz-Look und erinnert daran, dass der Forester mehr sein will, als nur ein Boulevard-Cruiser für den Großstadtdschungel. Weitere Indizien für den Offroad-Anspruch des Japaners sind etwa die um 10 Millimeter gesteigerte Bodenfreiheit oder die Optimierung der Böschungswinkel.

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