Kleinstwagen mit viel Innenraum und 660-Kubik-Motor in Japan

Auf Japans Straßen ist eine Autoart besonders häufig zu sehen, die es bei uns kaum gibt: boxartige Mikrovans. Sie bieten viel Innenraum auf minimaler Länge. Mazda erneuert nun sein Angebot in dieser Kategorie, den AZ Wagon. Der 1994 erschienene AZ Wagon basierte auf dem Suzuki Wagon R und wurde 2003 wieder eingestellt. Nun gibt es eine Neuauflage. Das Kürzel AZ verweist dabei auf die Marke Autozam, unter der Mazda-Minicars früher herauskamen.

660-Kubik-Motor
Der Radstand des neuen AZ Wagon ist größer geworden, doch genaue Angaben zu den Maßen macht Mazda nicht. Das Äußere des AZ Wagon wurde umgestaltet. Der Innenraum soll nun mehr Komfort bieten. Es finden sich eine silberfarbene Mittelkonsole und graue Sitze. Die Versionen XF, XG und XS besitzen einen 660-Kubik-Benziner mit variabler Ventilsteuerung (VVT), dessen Leistung nicht angegeben wird. Man hat die Wahl zwischen einer Viergang-Automatik und einer Fünfgang-Schaltung. Den XG und XS gibt es außer mit Front- auch mit Allradantrieb. Das gibt auch für die Version XT, die ausschließlich mit stufenlosem CVT-Getriebe erhältlich ist und von einem 660-Kubik-Turbobenziner angetrieben wird. Bei den Ausstattungen XT und XS ist ein Motor-Startknopf Serie. Der Sicherheit dienen ein ABS, eine elektronische Bremskraftverteilung sowie ein Bremsassistent.

Hochwertige Ausstattung Custom Style
Außer diesen Varianten gibt es noch die Ausstattung Custom Style. Sie besitzt eine schwarzglänzende Mittelkonsole, ein Lederlenkrad und je nach Version noch Extras wie Lichtautomatik oder lackierte Außenspiegel mit integrierten LED-Blinkleuchten. Hier sind die Versionen XS, XT und XT-L verfügbar. Auch hier fährt der XS mit einem 660-Kubik-Sauger, die beiden XT-Varianten werden von einem 660-Kubik-Turbo angetrieben. Letztere besitzen ein CVT-Getriebe mit manuellem Sieben-Gang-Modus. Die Preise für den AZ Wagon beginnen bei 924.000 Yen oder umgerechnet etwa 6.000 Euro.

Bildergalerie: Mikrovan-Neuauflage