Die britische Luxusmarke soll wieder auferstehen

Für einen Paukenschlag sorgt Aston Martin auf dem Automobil-Salon in Genf (5. bis 15. März 2009): Die im Fundus der Briten befindliche Nobelmarke Lagonda wird mit einem eigenen Auto wiederbelebt. Anders als beim letzten Fahrzeug des Hauses mit dem Namen ,Lagonda" wird das neue Modell unter eigenständigem Markenlogo angeboten.

Klare Abgrenzung zu Aston-Martin-Fahrzeugen
Unter dem Dach des berühmten Markennamens plant Aston Martin, alternative Antriebslösungen anzubieten. Hierzu zählen Flexfuel-Benziner, die mit E85-Biokraftstoff befüllt werden können, saubere Diesel und Hybridsysteme. Einen ersten Vorgeschmack gibt in Genf die Studie ,Lagonda Concept". Der optisch zwischen Limousine und SUV angesiedelte Viersitzer wird von Aston-Boss Ulrich Bez als ,Luxusauto der Zukunft" definiert und soll dem Unternehmen neue Käuferkreise erschließen. Dabei steckt Bez die Claims klar ab: ,Ein Aston Martin ist ein reiner Sportwagen, aber Lagonda ist etwas anderes, eine neue Marke für neue Märkte." Neben Europa und Nordamerika soll Lagonda auch in Russland, Indien, China und dem Mittleren Osten angeboten werden.

Marke mit Tradition
Die im Jahr 1900 gegründete Marke Lagonda kam 1947 in den Besitz von Aston Martin. Bereits in den 1930er-Jahren stand der Name Lagonda für luxuriöse Autos, die unter anderem von Walter Owen Bentley konstruiert wurden. Lediglich 55 Exemplare entstanden bis 1964 vom letzten Modell, der Rapide-Limousine auf Basis des Aston Martin DB4. Nur noch als Modellbezeichnung diente der große Name beim 1976 vorgestellten, extrem kantigen Aston Martin Lagonda.

Bildergalerie: Rückkehr einer Legende