Showcar nimmt Anleihen an Motorrädern und Strandbuggies

Nissan zeigt auf dem Genfer Auto-Salon (5. bis 15. März 2009) mit dem Qazana eine spacige Crossover-Studie, die speziell für die Messe aufgebaut wurde. Dennoch gibt der Fünftürer einen ersten Hinweis darauf, wie ein künftiger Kompaktwagen der japanischen Marke aussehen könnte.

Elemente eines SUVs und eines Sportwagens
Entworfen wurde der Qazana vom europäischen Nissan-Design-Zentrum in London. Er zeigt eine Kombination aus Strand-Buggy und viersitzigem Motorrad. Die Karosserie des allradgetriebenen Fahrzeugs verbindet zudem Elemente eines SUVs mit denen eines kleinen Sportwagens. Zahlreiche Rundungen kennzeichnen das Äußere der 4,06 Meter langen Studie. Das Gesicht wird durch vier Scheinwerfer bestimmt: Zwei runde Leuchten sind im Stoßfänger montiert, darüber finden sich zwei streifenförmige Einheiten mit Tagfahrlichtern. Die Seitenansicht wird von einer hohen Schulterlinie, ausgestellten Radhäusern sowie schwarz verchromten 20-Zoll-Rädern dominiert.

Gegenläufig öffnende Türen
Ins Dach sind zwei über die gesamte Länge führende Glaseinsätze integriert, durch die zusätzliches Licht ins Interieur gelangen kann. Auch wenn der Qazana auf den ersten Blick ein Zweitürer zu sein scheint, verfügt er doch über ein weiteres Paar Türen. Um den Einstieg in den Fond möglichst mühelos zu erlauben, öffnen die elektrisch betriebenen Türen gegenläufig.

Futuristischer Innenraum
Sehr futuristisch präsentiert sich der in Rot und Weiß gehaltene Innenraum der Studie. In den Sitzen sind Elemente der aus Kohlefaser gefertigten Sitzstruktur sichtbar – als seien sie durch die Verkleidung hindurchgebrochen. Die Mittelbahnen der Sitzlehnen bestehen aus einem netzartigen Stoff. Die Gestaltung der Mittelkonsole und der Armlehne soll an den Tank und den Sitz eines Motorrads erinnern.

Großes Multifunktions-Display
Ein großer Monitor in der Mitte des Armaturenbretts dient als Display für das Navigationssystem und informiert über den Betriebsmodus des vollelektronischen Allradantriebs, beispielsweise die aktuell anliegende Drehmomentverteilung. Über den Touchscreen kann zudem die Regelung der Klimafunktionen und anderer Fahrzeugeinstellungen erfolgen. Offiziell handelt es sich beim Qazana vorerst um ein Showcar. Nissan hat aber bereits angekündigt, ab 2010 im englischen Sunderland ein neues Crossover-Modell zu fertigen, das sich an die Studie anlehnen soll.

Bildergalerie: Spacige Crossover-Studie