Und er kommt doch: Der VW-Familiensportler rollt zu den Händlern

Der Passat R36 ist da – und keiner hat's gemerkt. Nach ungewöhnlich langer Wartezeit und ziemlicher Funkstille seitens VW haben die Niedersachsen jetzt ihre Modellpalette um die stärkste Familienkutsche erweitert, die in Wolfsburg je in Serie produziert wurde. Die Rede ist natürlich vom VW Passat R36, der jetzt endlich auf der VW-Webseite konfiguriert und bestellt werden kann. Für ein Topmodell mit serienmäßigem DSG, 4Motion-Allradantrieb und 300-V6-PS ging diese Erweiterung der Passat-Familie ungewöhnlich unauffällig vonstatten.

Schwere Geburt
Bereits im Dezember 2006 hatte Volkswagen den Mittelklasse-Sportsmann auf der Motor Show in Essen vorgestellt. Es folgten diverse R36-Auftritte auf weiteren Automessen, mal als Limousine, mal als Variant. Was nicht folgte, war eine VW-Ankündigung zum Verkaufsstart des schnellen Passat. Nun allerdings hat die Warterei hat ein Ende: Die Preise starten bei 45.100 Euro für die Limousine – der Variant kostet 46.400 Euro. Dafür gibt's eine umfangreiche Ausstattung inklusive Ledersportsitzen, DSG, MP3-Radio und Bi-Xenonlicht. Und natürlich auch den heißen 300 PS-V6, der die Limousine in 5,6 Sekunden und den Variant in 5,8 Sekunden auf Tempo 100 wuchtet. Einigkeit herrscht bei der Höchstgeschwindigkeit, da beide Versionen bei 250 km/h abgeregelt werden.

Bildergalerie: Endlich da: VW Passat R36