Rundlicher Kleinstwagen von China Automobile auf dem Pariser Autosalon

Der chinesische Hersteller China Automobile ist inzwischen für Messegänger kein Unbekannter mehr. Schon auf den letzten internationalen Messen waren SUVs wie der Ceo oder der Ufo zu sehen. Ein ganz andersartiges Fahrzeug ist auf dem Pariser Autosalon (4. bis 19. Oktober 2008) zu entdecken.

Nur 2,65 Meter lang
Der rundliche Chika ist gerade mal 2,65 Meter lang und besitzt einen Radstand von 1,71 Meter. Breite und Höhe sind gleich, wie sich das bei einer Kugel gehört, und betragen 1,54 Meter. Wie angesichts der geringen Abmessungen zu erwarten, ist das Fahrzeug ein Zweisitzer. Vorne lugen ein paar fast melancholisch dreinblickende Scheinwerfer-Augen in die hektische Messewelt – vielleicht ist dem Chika auch die eigene Verarbeitungsqualität peinlich. Unsere Messeberichterstatter waren von dem sehr billig wirkenden Innenraum jedenfalls nicht begeistert.

Vier-Kilowatt-Elektromotor
Das eigentlich Interessante am Chika ist jedoch der Antrieb. Ein mit 72 Volt Spannung betriebener Elektromotor mit 4 kW (5 PS) sorgt für Vortrieb. Er bringt das 780 Kilo schwere Auto mit Automatikgetriebe immerhin auf stadttaugliche 50 km/h. Die Reichweite bei voll geladener Batterie beträgt laut Hersteller 150 Kilometer. Das Aufladen der Akkus, über die China Automobile keine näheren Angaben macht, dauert acht Stunden. Eine 40-prozentige Ladung erreicht man nach drei Stunden. Über eine geplante Serienfertigung teilt China Automobile derzeit noch nichts mit.

Knuddelsüßes E-Mobil