Er war der Begründer einer neuen Cabriowelle: Bei seinem Debüt im Jahr 1996 faszinierte der Mercedes SLK mit seinem Stahlklappdach. Das Prinzip fand und findet viele Nachahmer, selbst BMW setzt beim neuen Z4 auf ein festes Verdeck. Grund genug für Mercedes, intensiv an der dritten Generation des SLK zu arbeiten, wie neueste Erlkönigbilder belegen.

Geradlinigere Formen
In Sachen Design steht aktuellen SLK, der seit 2004 unterwegs ist, vor allem die Frontpartie mit der Nase im Formel-1-Look in der Kritik. Daher plant Mercedes, sich beim Nachfolger wieder verstärkt an der Optik des 1996er-Modells zu orientieren. Aus diesem Grund gibt sich die Karosserie kantiger, die Rückleuchten ziehen sich stärker in die Seiten hinein. Auffallend ist der seitliche Hüftschwung hinter den Türen. Eine Parallele teilen sich der jetzige SLK und sein Nachfolger: Beide lehnen sich beim Design der Frontpartie an Mercedes-Supersportwagen an. Das momentane Modell zitiert den SLR, während der Neuling eine Verwandtschaft zum kommenden SLS aufweist. Deutlich wird das durch einen großen Kühlergrill mit einer Mittelleiste und zentralem Stern. Ein weiteres Feature sind LED-Tagfahrleuchten.

Sparsamere Motoren
Antriebsseitig setzt Mercedes für den nächsten SLK auf Benzin-Direkteinspritzer, die in der neuen E-Klasse ihren Einstand geben. Einstiegsmodell dürfte der 200 CGI mit 184 PS aus 1,8 Liter Hubraum sein. Ob allerdings auch der Roadster das Label ,BlueEfficiency" bekommen wird, ist noch offen. Erstmals wird allerdings ein Diesel im SLK zu haben sein: Mit dem 204 PS starken Bi-Turbo-Selbstzünder steht ein angemessenes Aggregat bereit. Damit könnte der schicke Schwabe in rund sieben Sekunden auf Tempo 100 spurten. Vorgestellt wird der nächste SLK zur Cabriosaison 2011.

Bildergalerie: Erwischt: Mercedes SLK als Erlkönig