Koreanischer Hersteller hat Zukunftspläne – trotz kurzzeitigem Produktionsstopp

Anfang des Jahres hat der koreanische Autohersteller SsangYong die Produktion bis auf Weiteres eingestellt, doch ein paar Tage später liefen die Bänder wieder an. Es geht also weiter. Jetzt wollen die Koreaner offenbar eine Zukunftsperspektive aufzeigen und präsentieren die seriennahe SUV-Studie C200 auf der Automesse in Seoul (3. bis 12. April 2009).

Starke Ähnlichkeit mit Paris-Studie
Die gezeigte Version ist eine weiterentwickelte Version der auf dem Pariser Autosalon im Herbst 2008 gezeigten Studie. Der Kompaktvan besitzt mit einem Radstand von 2,64 Meter ähnliche Abmessungen wie etwa der VW Tiguan. Die verwendete Plattform soll sich für Fronttriebler und Allradler eignen. Für den Antrieb sorgt wie bei der Paris-Version ein 2,0-Liter-Diesel mit 175 PS, der die Euro-5-Abgasnorm erfüllt. Die in Seoul gezeigte Variante wird eine Sechsgang-Automatik besitzen; es soll aber auch eine Handschaltung geben. Aluminiumkomponenten am Fahrwerk sollen das Gewicht reduzieren.

Dieselhybrid auf Basis des Kyron
Neben dem C200 zeigt SsangYong eine Dieselhybridstudie auf Basis des Kyron. Das Fahrzeug nutzt die Antriebstechnik, die SsangYong auf dem Genfer Auto-Salon 2008 gezeigt hat. Bei der Batterie handelt es sich um einen Lithium-Ionen-Akku mit 1,7 bis 2,4 Kilowattstunden Fassungsvermögen. Die Technik soll den Spritverbrauch um etwa 25 Prozent senken.

SsangYong-Studie