Die wichtigsten Zahlen und Verschärfungen im übersichtlichen Vergleich

Jetzt wird es ernst: Der Bundesrat hat die Anhebung der Obergrenze für Bußgelder beschlossen. Zukünftig werden Delikte wie zu schnelles Fahren, Alkohol am Steuer und zu geringer Sicherheitsabstand teurer. Auch die Teilnehmer an illegalen Straßenrennen müssen bald wesentlich mehr Strafe bezahlen.

In Kraft ab 2009
Der Bundesrat forderte sogar über den Gesetzesentwurf hinaus eine Verdopplung der Bußgeldsätze, sobald bei den Verstößen Vorsatz im Spiel ist. Somit könnte ein wiederholtes Alkoholvergehen mit bis zu 3.000 Euro Geldstrafe geahndet werden. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee zeigt sich zuversichtlich, dass auch der Bundestag bald grünes Licht für das erforderliche Rahmengesetz geben wird, damit die neuen Bußgelder schon Anfang 2009 in Kraft treten können.

Tiefensee: Großer Schritt für mehr Verkehrssicherheit
Laut Aussage des Ministers sollen mit dem neuen Bußgeld-Katalog die Hauptunfallursachen auf deutschen Straßen bekämpft werden: ,Vor allem Raser und Drängler, also diejenigen, die sich im Verkehr besonders rücksichtslos verhalten und auch andere vorsätzlich gefährden, müssen mit deutlich höheren Bußgeldern rechnen." Zugleich appelierte Tiefensee an die Länder, ihre Kontrollen zu verstärken.

Keine komplette Anhebung der Geldstrafen
Nach Angaben des Verkehrsministeriums handelt es sich nicht um eine durchgehende Anhebung der Bußgelder, sondern es nur um die Geldbußen für schwere und vorsätzlich begangene Verkehrverstöße geht. Erhöhungen bei den Verwarnungsgeldern oder bei Parkverstößen soll es nicht geben, da hier die bestehenden Regelungen ausreichen würden. Auch bei den Fahrverboten sind keine Änderungen vorgesehen.

Die Änderungen zum Durchklicken
Unser Service für Sie: Damit Sie wissen, was im Straßenverkehr auf uns zukommt, haben wir die wichtigsten Änderungen zum Durchklicken in unserer Bildergalerie zusammengestellt.

Jetzt wird`s richtig teuer