Nur 25 Stück pro Jahr – erste Exemplare ab November verfügbar

Melkus veröffentlicht die ersten Bilder vom neuen Sportwagen RS 2000. Spektakulärstes Merkmal sind die am Dach angeschlagenen Flügeltüren. Sie wurden vom legendären Vorgängermodell Melkus RS 1000 übernommen, dem einzigen Straßensportwagen der DDR. Eine weitere Besonderheit des neuen Modells: Auf Wunsch können die Türen im Dachbereich mit eingefärbten Glassegmenten geliefert werden, die sich leicht demontieren lassen, sodass eine Targavariante entsteht.

1.000 Kilo durch Leichtbauweise
Das Design stammt von Lutz Fügener und Jens Timmich vom StudioFT. Das Auto ist 3,90 Meter lang, 1,80 Meter breit und 1,12 hoch. Mit Blick auf die Aerodynamik wird der Unterboden komplett geschlossen ausgeführt. Die Frontlippe und der Heckdiffusor sorgen für Abtrieb und unterstreichen den Rennsportcharakter. Weitere Designmerkmale sind die Heckpartie mit eingesetztem Mittelteil und die kombinierte Luftführung für Bremsentlüftung und Motorbelüftung an der Seite. Die Karosserie besteht aus Glas- und Kohlefaserwerkstoffen, das Chassis aus Aluminium. Damit soll ein Leergewicht von weniger als 1.000 Kilo erreicht werden. Angetrieben wird das Auto von einem Zwei-Liter-Vierzylinder mit Kompressor und 270 PS, wie Melkus auf Nachfrage mitteilte. Bei einer Rennversion wären sogar 320 PS drin, so der Hersteller. Von welcher Firma das Aggregat stammt, will Melkus nicht verraten.

Präsentation im Sommer
Im Sommer 2009 soll das Serienmodell präsentiert werden, erste Exemplare werden ab November ausgeliefert. Im Jahr 2009 sollen noch neun Stück entstehen – in Handarbeit. Danach werden es 25 Fahrzeuge pro Jahr sein. Vorbestellungen nimmt Melkus bereits jetzt entgegen. Die Preise werden bei rund 100.000 Euro beginnen.

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