Schwäbischer Tuner powert das Porsche-SUV auf 285 PS

Der schwäbische Tuner JE Design verwandelt den neuen Porsche Cayenne Diesel in den Progressor. Im Vergleich zum Serienmodell wirkt der Umbau deutlich breiter und dominanter.

Böse Optik durch Bodykit
Die geänderte Frontschürze mit den LED-Tagfahrleuchten, die Seitenschweller und der Heckschürzenansatz verleihen dem Selbstzünder-SUV einen standesgemäßen Auftritt. Dass der Progressor nicht zum Scherzen aufgelegt ist, zeigen die gierigen Lufteinlässe und die grimmigen Scheinwerfermasken. Auch der in die Frontschürze vorgezogene Unterfahrschutz, soll den Charakter des Fahrzeugs verdeutlichen. Der Heckschürzenansatz fällt mit sechs installierten LEDs und seiner Diffusor-Optik besonders auf, darin integriert ist die verchromte Vierrohranlage.

Geändertes Motormanagement
Durch Änderungen am Motormanagement trimmen die Ingenieure von JE Design den Dreiliterdiesel von 240 auf 285 PS bei jeweils 4.000 Umdrehungen pro Minute. Das maximale Drehmoment steigt von 550 auf 600 Newtonmeter, die bei 2.050 bis 3.700 Touren anliegen. So beschleunigt der Progressor in 7,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, immerhin eine halbe Sekunde weniger als der Seriendiesel. Ihr Ende findet die Beschleunigung erst bei 225 statt bei 214 km/h.

Breiter und tiefer
Passend zu dieser Leistungsspritze ist der Progressor an der Vorderachse um 60 Millimeter und hinten um 80 Millimeter in der Breite gewachsen. Damit einher gehen verbreiterte Kotflügel, angepasste Seitenschweller mit eingearbeiteten LED-Einstiegleuchten und die 22 Zoll großen Alufelgen mit Reifen der Größe 295/30. Verkürzte Sportfedern, eine elektronische Tieferlegung oder einem Gewindefahrwerk der Variante 3 bringen den getunten Porsche zwischen 35 und 70 Millimeter näher an den Asphalt.

JE Design Progressor