VW Golf VI überzeugt beim ADAC-Crashtest

Ist der VW Golf VI wirklich neu oder wurde dem Fünfer-Golf nur ein besseres Facelift verpasst? Diese Frage scheint nun geklärt: Der neue Golf übertrifft seinen Vorgänger bei der Crashsicherheit, VW hat sich also auch unter der Haube ins Zeug gelegt.

Fünf Sterne für den Maßstab
Der Golf VI erringt mit fünf Sternen laut ADAC auf Anhieb das beste Crashergebnis seiner Klasse. Beim Insassenschutz heimst der Wolfsburger 36 von 37 Punkten ein – vor allen Dingen, weil die Fahrgastzelle bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 64 km/h keinerlei Deformationen aufweist. Hier konnte der Golf VI drei Punkte gegenüber seinem Vorgänger zulegen. Beim Frontalcrash gibt es für den neuen Wagen die vollen 16 Punkte. Besonders der serienmäßige Knie-Airbag trägt hier zur Verhinderung von Verletzungen bei. Den Pfahlaufprall übersteht der Golf mit zwei von zwei Punkten, die Gurtwarner vorne spielen zwei weitere Punkte in die Kasse. So kann sich der Golf VI mit 36 von 37 möglichen Punkten beim Insassenschutz schmücken.

Kinder sicher – aber besser erklären
In Sachen Kindersicherheit heimst beim Frontalcrash der neue Golf 16 von 16 Punkten ein. Auch beim Seitencrash hatten die Tester nichts zu meckern. Allerdings sind die Einbau- und Sicherheitshinweise teilweise nicht verständlich genug – was Punktabzug zur Folge hat. So gibt es für die Kindersicherheit insgesamt 41 von 49 Punkten, was vier Sternen entspricht.

Verbesserter Fußgängerschutz
Fußgänger kommen bei einem Unfall mit dem Golf VI besser weg als beim Vorgängermodell. 22 von 36 Punkten werden vergeben, der Golf V hatte drei Punkte weniger. Mit drei von vier möglichen Sternen rückt der Golf VI laut ADAC in die Gruppe der besten Pkw in Sachen Fußgängerschutz auf.

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