Der offene Kleine ist kaum noch ein Erlkönig

Es ist soweit, der neue Mini steht als Cabrio-Variante bereit. Unser Erlkönig-Fotograf hat die offene Version des englischen Kleinwagens erwischt. Anfang 2009 könnte das Cabrio zu den Händlern rollen. Da Mini auf der Auto Show in Los Angeles (21. bis 30. November 2008) mit dem elektrisch betriebenen Mini E glänzt, werden sich die Fans hinsichtlich einer ersten offiziellen Präsentation wohl bis zum Genfer Autosalon (5. bis 15. März 2009) gedulden müssen.

Endlich frisch
Das neue Mini Cabrio wird auf dem aktuellen Mini basieren, dessen Facelift seit November 2006 bekannt ist. So kommt das Cabriolet auch in den Genuss der neuen effizienteren Motoren, die seit März 2007 ihren Dienst unter den Mini-Hauben verrichten. Außerdem werden die alten "Mini-Henkel", die Überrollbügel an den hinteren Kopfstützen verschwinden. Die ganzen Versteifungsmaßnahmen plus Umstellung des Sicherheitssystems haben viel Zeit in Anspruch genommen, weshalb auf die offene Variante so lange gewartet werden musste. Außerdem schob Mini erstmal die Kombi-Version Clubman auf den Markt und zeigte auf dem Pariser Autosalon (4. bis 19. Oktober 2008) die Studie Crossover, einen viertürigen Allrad-Mini mit Gelände-Charakter.

Kaum Tarnung
Vorne ist das neue Cabrio quasi ungetarnt, nur das Markenlogo ist noch abgeklebt, damit nicht der ein oder andere Händler auf die Idee kommt, Kollegen von ihm haben den begehrten Wagen schon im Angebot. In der Seitenansicht fällt das hinten eckig abfallende Stoffdach auf, wodurch die Kopffreiheit in der zweiten Sitzreihe erhalten bleibt. Hinten sind alle Chrom-Applikationen wie die Türscharniere, der Heckdeckel-Griff und die Heckleuchten-Umrandungen abgeklebt. Außerdem verwirren konzentrische Muster auf der Heckscheibe das Auge: Genau hier wird der Blick in den Innenraum gestört, um die Veränderungen hinsichtlich der Überrollbügel zu vertuschen.

Nur noch leicht getarnt