Bald könnte ein Lotus-Seven-Nachfolger an Elektroauto-Rennen teilnehmen

Die Elektrifizierung der Fahrzeugwelt schreitet voran: Jetzt erwischt es sogar die leichtesten und somit agilsten Wagen am Markt – die Seven Cars. Der britische Spezialist Westfield baut diese an den Lotus Seven angelehnten Renner seit über 25 Jahren. Und auch in dieser kleinen englischen Manufaktur hat man die Zeichen der Zeit erkannt: Ein Design-Wettbewerb zur Erschaffung eines elektrisch betriebenen Westfields wurde ausgelobt. Der Sieger hat einen ganz konkreten Entwurf vorgelegt, der auch gebaut werden soll.

Leicht und recyclebar
Der Winner-Entwurf stammt von Elliot Hawkins vom Royal College of Arts (RCA). Sein Wagen beeindruckte die Jury nicht nur wegen des eng an die Seven-Car-Linienführung angelehnten Designs, sondern auch, weil die Karosserie aus leichtgewichtigen und Recycling-fähigen Materialien hergestellt werden soll. Julian Turner, Marketing-Direktor von Westfield, freut sich zudem, dass der Gewinner des Design-Wettbewerbs ein Brite ist. Den zweiten Platz heimste mit Ralph Tayler-Webb ebenfalls ein RCA-Student ein. Die Bronze-Medaille kann sich Jonathan Browne von der Coventry University umhängen.

82 PS mit Lithium-Ionen-Power
Der noch namenlose elektrische Westfield wird von einem 82-PS-Elektromotor getrieben und saugt seinen Saft aus einer 180 Kilogramm schweren Lithium-Eisenphosphat-Batterie. Um einen optimalen Fahrzeug-Schwerpunkt zu erzielen, wird über die Hälfte der Batterie-Elemente im Boden des Wagens untergebracht. Ingesamt bringt der E-Westfield 600 Kilogramm auf die Waage und spurtet in 5,0 Sekunden auf 97 km/h (60 Meilen pro Stunde). Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 177 km/h erreicht. Anfang 2009 soll der fertig gebaute Strom-Seven vorfahren und an einer ab 2010 startenden Rennserie für Elektrofahrzeuge teilnehmen.

Elektrische Sieben