Projekt P.U.M.A. in New York vorgestellt

Es klingt wie ein Schreckenszenario: Die Urbanisierung steigt weiter an, was zu mehr überfüllten Straßen und stärker umkämpften Parkplätzen führt. Auf der ganzen Welt suchen Städte nach Lösungen, um das Problem des Verkehrsinfarkts und der Verschmutzung in den Griff zu bekommen. Diese Worte stammen von General Motors, das jetzt gemeinsam mit Segway im Rahmen der New York International Auto Show (10. bis 19. April 2009) einen neuartigen Stadtflitzer vorstellt.

Das Projekt P.U.M.A.
Das Gefährt, welches durch die Straßen Manhattans braust, wirkt auf den ersten Blick wie ein überdachter Rollstuhl. Allerdings handelt es sich bei dem grobschlächtigen Gefährt noch um einen Prototypen des Projekts P.U.M.A.. Das tierische Kürzel steht für ,Personal Urban Mobility and Accessibility", auf deutsch ,private Mobilität und Erreichbarkeit in Städten", einer Initiative von GM und Segway. Ziel ist die Entwicklung eines elektrischen Fahrzeugs mit zwei Rädern für zwei Personen, mit dem man sich bei geringeren Gesamtkosten rascher, sicherer, leiser und sauberer in Städten fortbewegen soll.

Interaktive Fahrzeuge
Larry Burns, Vice President des Bereichs Forschung und Entwicklung bei GM, gibt einen Ausblick: ,Stellen Sie sich kleine, flinke elektrische Fahrzeuge vor, denen Informationen zu anderen, sich bewegenden Objekten vorliegen, und die dadurch vermeiden, dass es zu Zusammenstößen kommt." Der P.U.M.A.-Prototyp weist einen Lithium-Ionen-Akku auf, digitale Technologie zur intelligenten Energieverwaltung. Hinzu kommen Gleichgewichtssteuerung auf zwei Rädern und zwei elektrische Motoren für den Antrieb der Räder. Die Bedienoberfläche ist abnehmbar und ermöglicht eine Vernetzung außerhalb des Fahrzeugs.

Flott unterwegs
Der Prototyp ist für zwei oder mehr Passagiere ausgelegt und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 56 km/h. Die elektrische Reichweite beträgt 56 Kilometer. In Sachen Unterhalt erwarten die Entwickler ein Drittel bis ein Viertel der Kosten, die bei heutigen Automobilen für Fahrzeughaltung und den Betrieb anfallen.

Neuartiger Stadtflitzer