Leicht modifiziertes Modell wird in New York vorgestellt

Mit einer Länge von 5,10 Meter ist der Mercedes GL wie geschaffen für die Weiten der Vereinigten Staaten. Daher verwundert es auch nicht, dass das Fahrzeug in Tuscaloosa (Alabama) gebaut wird. So gesehen ist die New York International Auto Show (NYIAS), die vom 10. bis zum 19. April 2009 stattfindet, für Mercedes fast eine Heimmesse. Dort wird der facegeliftete GL als Weltpremiere vorgestellt.

Dezente Modifikationen
Die optischen Änderungen am GL sind erst auf dem zweiten Blick zu erkennen. Hierzu gehören unter anderem modernisierte Stoßfänger, neu gestaltete Chrom-Unterfahrschutzbleche im Front- und Heckbereich, ein neuer Kühlergrill sowie die mit einer Chromspange verbundenen Nebel- und Tagfahrleuchten. Letztere arbeiten mit LED-Technik. Ebenfalls neu sind die Leichtmetallräder in den Dimensionen 18 bis 21 Zoll. Im Innenraum gibt es eine neue Instrumentierung, ein Multifunktionslenkrad und crashaktive Komfortkopfstützen. Optional sind eine indirekte Ambientebeleuchtung des Interieurs und das Intelligent Light System (ILS) erhältlich. Das ILS passt die Reichweite der Scheinwerfer automatisch der Umgebung an.

Marktstart im Mai 2009
Bei den Motoren gibt es kaum Änderungen: Alle Aggregate erfüllen nun die Euro-5-Abgasnorm. Modifiziert wird die Nomenklatur: Während die Namen der Benzinmodelle GL 450 (340 PS) und GL 500 (388 PS) gleich bleiben, wird aus dem GL 320 CDI mit drei Liter Hubraum und 224 PS zukünftig der GL 350 CDI BlueEfficiency. Der GL 420 CDI mit 306 PS wandelt sich zum 450 CDI. Alle Aggregate werden ausschließlich mit Allradantrieb und Siebenstufen-Automatik angeboten. Ab Anfang Mai 2009 steht das GL-Facelift beim Händler, die Aufpreise zum alten Modell betragen zwischen 250 und 650 Euro. Einstiegsmodell ist der GL 350 BlueEfficiency für 69.908 Euro, für den GL 500 verlangt Mercedes 92.547 Euro.

Bildergalerie: Mercedes liftet den GL