Neue Mittelklasse-Limousine aus Japan soll 2010 auf den Markt kommen

Schritt für Schritt von der ersten Studie bis zur Serienvariante: Wie der Entwicklungsprozess für ein neues Auto verläuft, kann man wunderbar am Suzuki Kizashi verfolgen. Nach drei verschiedenen Concept Cars gibt es jetzt konkrete Hinweise, wie das Serienmodell tatsächlich einmal aussehen wird. Unser Fotograf hat den Kizashi nahezu ungetarnt erwischt.

Konventioneller als die Studien
Im Vergleich zur dritten und seriennächsten Version, die auf der New York Auto Show im März 2008 präsentiert wurde, kommt der Serien-Kizashi deutlich konventioneller und zurückhaltender daher. Vor allem der mächtige Kühlergrill der Studie wurde entschärft. Insgesamt ist die Karosserie weicher gezeichnet, das Heck fällt weniger kantig aus.

Neues Suzuki-Topmodell
Der Kizashi wird das neue Topmodell von Suzuki und befindet mit einer Länge von 4,65 Meter auf dem Größenniveau vom Audi A4 oder der Mercedes C-Klasse. Ob der Name Kizashi beibehalten wird, ist fraglich. Die deutsche Übersetzung – ,Auftakt", ,Overtüre" oder ,Vorgeschmack" – für den japanischen Begriff lässt vermuten, dass die Serienvariante anders betitelt wird.

Als Benziner, Diesel und Hybrid
2010 soll der Mittelklasse-Suzuki im japanischen Sagara vom Band rollen. Ob der viertürigen Limousine auch ein Kombi zur Seite gestellt wird, ist noch unklar. Während unter der Haube der Studie ein 300 PS starker 3,6-Liter-V6 schlummerte, ist für das Serienmodell mit deutlich kleineren Triebwerken zu rechnen. Als Benziner dürfte ein 2,3-Liter-Vierzylinder mit 150 PS zum Einsatz kommen. Außerdem wird es eine Dieselversion geben, auch eine Hybridvariante ist vorgesehen. Als sicher gilt der Serieneinsatz des verfeinerten Allradsystems ,Advanced i-AWD". Dieses bereits in der Studie verbaute Antriebskonzept verfügt über eine elektromagnetisch gesteuerte Lamellenkupplung.

Bildergalerie: Erwischt: Suzuki Kizashi