Neues Design, stärkerer Motor und verschiedene technische Gimmicks

Der Nissan Murano wurde 2003 in den US-amerikanischen Markt eingeführt, seit 2005 rollt das SUV auch über die deutschen Straßen. Für das Modelljahr 2009 erhält der Wagen nun eine Rundumerneuerung.

Optische Veränderungen
Auch die zweite Generation des Murano ist als Mitglied der Modellreihe zu erkennen. Die augenfälligsten Änderungen treten an der Front- und Heckpartie zutage. So sind die Scheinwerfer jetzt pfeilförmig zugespitzt. Am Heck setzen zweiteilige Rückleuchten neue Akzente. Durch einen geänderten Winkel der Seitentüren und -scheiben wirkt die Fensterzone des Murano nun harmonischer.

Neue Plattform
Der neue Murano basiert auf der neuen Nissan-D-Plattform, die unter anderen auch der in den USA produzierte Altima nutzt. Die Karosserie ist nochmals um 50 Prozent verwindungssteifer als beim Vorgänger. An der Hinterachse kommt eine neue Multi-Link-Einzelradaufhängung zum Einsatz, außerdem steht eine geschwindigkeitsabhängig regelnde Servolenkung zur Verfügung. Ein Allradantrieb sorgt ab Werk in allen Murano für ausreichende Traktion.

Kraftkur für den Motor
Der bereits aus dem ersten Murano bekannte 3,5-Liter-V6-Motor wurde einer gezielten Kraftkur unterzogen. Die Nennleistung stieg von 234 auf 256 PS und das maximale Drehmoment erhöhte sich von 318 auf 334 Newtonmeter. Zusammen mit dem verbesserten Xtronic-CVT-Getriebe erreicht der Motor laut Hersteller auch an der Zapfsäule bessere Werte.

Hochwertigere Materialien
Im Innenraum gibt es neue Instrumente und geänderte Sitze, eine indirekte Beleuchtung und hochwertigere Materialien – darunter Lederbezüge mit Doppelnähten sowie Oberflächen aus Aluminium. Außerdem erhält der neue Murano verschiedene technische Gimmicks. So erleichtert in der gehobenen Ausstattung Executive eine elektrisch und per Fernbedienung steuerbare Heckklappe das Be- und Entladen des Fahrzeugs. Die Rückbanklehnen sind über einen Ziehgriff umlegbar und per Knopfdruck lassen sie sich elektrisch wieder in die aufrechte Position zurückstellen. Ein ebenfalls nur in der Linie Executive erhältliches großes Glasdach soll für viel Helligkeit sorgen. Der hintere Teil des Daches ist fest eingebaut, die vordere Hälfte hingegen lässt sich aufstellen oder zurückschieben.

Zwei Einparkkameras
Neben der bereits aus dem ersten Murano bekannten Rückfahrkamera wartet der geliftete Wagen nun mit einer zweiten, im Rückspiegelgehäuse der Beifahrertür untergebrachten Kamera auf. Das Bild wird auf das Display des Navigationssystems übertragen und warnt dadurch vor verborgenen Hindernissen bei Einparkmanövern. Der Einstiegspreis für den modellgepflegten Murano beträgt 46.740 Euro, in der gehobenen Ausstattung Executive kostet er 50.450 Euro.

Modellpflege für Murano