Back to the Roots: Die Rennkugel soll an den erfolgreichen 595 Abarth erinnern

Die von Fiat wieder ins Leben gerufene Marke Abarth steigt mit dem neuen 500 Abarth Assetto Corse wieder aktiv ins Renngeschehen ein. Auf der Mille Miglia 2008 vom 15. bis 18. Mai stellen die Italiener den Wagen als Weltpremiere aus. Ab 2009 wird der Assetto Corse dann in verschiedenen Rundstrecken-Rennen eingesetzt. Die aktuelle Variante wird in einer limitierten Sonderedition mit 49 Einheiten produziert und soll im Juli 2008 auf den Markt kommen. Diese sportliche Version des Fiat 500 soll an den von Fiat und Carlo Abarth entwickelten siegreichen Vorgänger 595 Abarth erinnern, den man 1963, in seiner Hochphase, ,Klein, aber tödlich" nannte.

Kult-Rennen
Die Mille Miglia gilt als der Rennsport-Klassiker schlechthin. Neueren Modelle bleibt eine Teilnahme aber verwehrt, den ausschließlich Modelle der Baujahre 1927 bis 1957, die seinerzeit bei dem Spektakel mitfuhren, dürfen daran partizipieren. Start und Finish finden in Brescia statt. Während der Fahrt reisen die Teilnehmer auf öffentlichen Straßen durch das nördliche Italien.

Tiefer und breitere Spur
Damit der neue Assetto Corse standesgemäß in die Fußstapfen seines erfolgreichen Ahnen schlüpfen kann, erhält er eine Spurverbreiterung, ultraleichte Räder in Weiß, eine Tieferlegung, spezielle Rennsportspiegel und Platz auf den Seiten für die Anbringung der Startnummer. Angetrieben wird das Speed-Baby von einem 200 PS starken Vierventil-Vierzylindermotor. Das Triebwerk entwickelt ein maximales Drehmoment von 300 Newtonmeter bei 3.000 U/min. Im Vergleich dazu: Ein serienmäßiger Fiat 500 leistet bis zu 100 PS und erreicht das Drehmoment-Maximum bei 131 Newtonmeter. Bei dem im Frühjahr 2008 in Genf vorgestellten 500 Abarth scharren 135 Pferde mit den Hufen und das Drehmoment liegt bei 180 Newtonmeter.

Aerodynamik-Komponenten
Verfügbar ist der Assetto Corse in grauem Pastell, mit roten Seitenstreifen und Firmen-Logo. Auch die Aerodynamik kommt beim Neuen nicht zu kurz. Eine breite Stoßstange mit Spoiler und ein großer Grill mit Abarth-Schriftzug ersetzen die serienmäßigen Karosserie-Komponenten. Für eine bessere Belüftung unter der Motorhaube bekommt die Frontklappe zwei Lufteinlässe aus Karbon. Am Hinterteil gibt es einen weißen Heckflügel und eine doppelflutige Abgasanlage.

Hohler Bügel
Innen erhält der 500 Abarth Assetto Corse einen für den Rennsport entwickelten Überrollbügel. Der Überschlagschutz ist intern völlig hohl, um das Auto leichter und schneller zu machen. Ein spezielles Motorsport-Lenkrad, anatomische Sitze und Tür-Paneele aus Karbon sollen den Assetto Corse zu einem echten Sportwagen machen. Der Wagen mit einem Gewicht von 930 Kilogramm ist zirka 180 Kilogramm leichter als die Straßenversion.

Aussehen wie ein Rennfahrer
Als besonderes Gimmick für die Besitzer des Assetto Corse hat Abarth ein Kleidungs-Set mit Overall, Helm, Handschuhen und Schuhen entwerfen lassen. Das Rennfahrer-Outfit wird in einer mit Abarth-Schriftzug versehenen Ledertasche geliefert.

Bildergalerie: Abarth sticht wieder zu