Turiner Designstudio IDEA präsentiert den futuristischen Roadster ,ERA"

Schnittiges Geburtstagsgeschenk: Zum 30-jährigen Firmenjubiläum verehrt das italienische Designstudio IDEA sich selbst eine neue Sportwagenstudie namens ERA. Mit seinen fließenden, organischen Linien soll der flache Zweisitzer einen Ausblick auf kommende Auto- und Motorrad-Kreationen von IDEA liefern. Der Name des Studios steht übrigens für ,Institute of Development in Automotive Engineering".

V6 oder V8?
Über den Antrieb des 4,30 Meter langen Sportwagens gibt es nicht viel zu sagen – er hat nämlich gar keinen. Allerdings verraten die Turiner, welche Antriebskonzepte für den ERA in Frage kommen. Wahlweise könnte das Showcar mit einem Sechs- oder Achtzylinder bestückt werden. Die Kraftquelle sitzt in jedem Fall unter der vorderen Haube. Dort könnte ein Quermotor untergebracht werden, der die Vorderräder antreibt. Ebenfalls denkbar sei das klassische Sportwagenkonzept, also ein längs eingebauter Motor, der seine Kraft über die Hinterräder auf die Straße bringt. Maximal soll das Konzept für eine Motorleistung von 300 PS gut sein.

Kein Leichtfuß
Woher die Kraft kommt und auf welche Räder sie geschickt wird, ist zwar nicht klar – wie die Räder aussehen hingegen schon. Das Showcar rollt auf breiten 245er-Pneus mit niedrigem Querschnitt 40. Diese Reifen sind auf Vielspeichenfelgen im Format 19 Zoll aufgezogen. Für solch einen Flitzer ungewöhnlich ist das geschätzte Leergewicht des Italieners. Zwischen 1.500 und 2.000 Kilogramm – so meinen die Designer – würde eine fahrfertige Version des ERA-Roadsters auf die Waage bringen. Die erste öffentliche Präsentation der Studie soll im Rahmen des Automobilkongresses ANE vom 19. bis 20. Mai 2008 in Turin stattfinden.

30 Jahre Autodesign
IDEA gehört seit dem Jahr 2000 zum Schweizer Autozulieferer Rieter Group und zeichnete in der Vergangenheit für das Design zahlreicher Autotypen verantwortlich. So stammen etwa der Fiat Tipo, die zweite Generation des Lancia Delta oder der Nissan Terrano II aus dem Designstudio in Turin.

IDEA-Studie ERA