Neuauflage des kleinen Vans kommt mit gegenläufigem FlexDoor-Konzept

Der neue Opel Meriva wirft seine Schatten in Form eines Erlkönigs voraus. Noch gut abgeklebt, ist das künftige Modell unterwegs, um vor der Serieneinführung ausgiebig getestet zu werden. Bei der Tarnung des Versuchsfahrzeugs haben sich die Opelaner reichlich Mühe gegeben. Dennoch erkennt man die Karosserielinie und entdeckt dabei eine bereits bekannte Form: die der Studie Meriva Concept, die auf dem Genfer Salon im März 2008 für Aufsehen sorgte.

Fond-Türgriffe sind aufgeklebt
Und wenn man ganz genau hinschaut, lässt sich auch eine Besonderheit der Studie am Erlkönig erahnen: die gegenläufig öffnenden Türen. Denn die Vergrößerung der Erlkönigbilder verrät den kleinen Trick: Die Griffe der Fondtüren sind nur aufgeklebt, die Griffmulden fehlen. Dass die Serienversion des Meriva gegenläufige Türen besitzt, ist kein Geheimnis. Opel-Chef Hans H. Demant hatte es in einer Pressemitteilung zu Wirtschaftsfragen erst kürzlich bestätigt.

FlexDoor soll Einsteigen erleichtern
Mit dem so genannten FlexDoors-System soll der Opel Meriva Concept besonders flexibel sein. Die hinten angeschlagenen Fondtüren schwenken beim Öffnen zum Fahrzeugheck und lassen sich dank der vorhandenen B-Säule unabhängig von den Fronttüren öffnen. Das System soll den Einstieg erleichtern.

Knick in der Seitenlinie
Ein wichtiges Designelement ist beim Erlkönig allerdings verborgen: Einen Knick in der Seitenlinie auf Höhe der Fondtüren. Das Concept Car zeigt die Unterbrechung der Geraden recht deutlich. Ob der neue Opel-Van dieses optische Gimmick in ähnlicher Deutlichkeit hat, bleibt abzuwarten. Und auch das nach oben spitz zulaufende Dreiecks-Fenster in der C-Säule des Konzeptautos ist beim Erlkönig noch gut abgedeckt. Wir dürfen also auf die Serienversion gespannt sein, die vermutlich im Jahr 2010 kommt.

Bildergalerie: Meriva unterwegs