Das Mittelklasse-Modell siegt knapp vor dem Ford Fiesta

Momentan ist Opel weniger wegen seinen Produkten in den Nachrichten. Doch in den Zeiten der Krise kommt nun ein positives Signal von der internationalen Jury, welche ,Europas Auto des Jahres" kürt. Preisträger für das Jahr 2009 ist der neue Opel Insignia, der am 22. November 2008 auf den Markt kommt.

Sieg mit denkbar knappen Vorsprung
Erkoren wurde der Insignia von einer internationalen Jury, bestehend aus 59 Fachjournalisten aus 23 Ländern. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Ford Fiesta fiel dabei mit nur einem Punkt denkbar knapp aus. Auf dem dritten Platz folgt mit etwas Abstand der neue VW Golf. Insgesamt befanden sich 37 Fahrzeuge in der engeren Auswahl. In der Begründung des Gremiums für den Insignia heißt es, dass ,zahlreiche Jury-Mitglieder das Aussehen und den visuellen Auftritt des Fahrzeugs gelobt haben." Opel-Chef Hans Demant freut sich über die hohe Auszeichnung zur rechten Zeit: ,Wir sind sehr stolz auf diesen Titel. Der Insignia steht für unser Bekenntnis zur Qualität."

Der dritte Opel an der Spitze
Mit dem Insignia erringt Opel zum dritten Mal den Titel ,Europas Auto des Jahres". Im Jahr 1985 konnte sich der Opel Kadett E über den ersten Platz freuen, 1987 holte der Omega die Trophäe. Die Auszeichnung wird seit dem Jahr 1964 vergeben, erster Gewinner war der Rover 2000. Zu den prominentesten Preisträgern zählen der Renault 16 (1966), der NSU Ro 80 (1968), der Porsche 928 (1978) und der Audi 100 im Jahr 1983. Der Opel Insignia folgt dem Fiat 500 nach, der im Jahr 2008 den ersten Platz belegte. Den Titel darf der Gewinner während des ausgezeichneten Jahres verwenden, Opel also 2009. Ermittelt wird der Gewinner im Kalenderjahr vorher.

Sieger aus Rüsselsheim