Studie Borrego FCEV wird in Kalifornien der Öffentlichkeit gezeigt

,Wir können auch anders": Das könnte das Motto von Kia sein, welches hinter der Studie Borrego FCEV (Fuel Cell Electric Vehicle) steht. Der wasserstoffbetriebene Geländewagen wird vom 21. bis zum 30. November 2008 auf der Los Angeles Auto Show präsentiert.

Verbesserte Technik an Bord
Das Forschungsfahrzeug basiert auf dem neuen SUV namens Borrego, welches speziell auf den US-Markt zugeschnitten ist und in Europa nicht angeboten wird. Von den bisherigen Brennstoffzellenfahrzeugen der Koreaner unterscheidet sich der 4,88 Meter lange Borrego FCEV durch viele Verbesserungen. So erzeugt die Brennstoffzelle jetzt 154 PS, ein Plus von 47 PS. Gemeinsam mit einem neuen 450-Volt-Superkondensator wird neben höheren Leistungswerten auch eine deutlich höhere Reichweite geschaffen. Der Superkondensator ermöglicht zusätzliche 134 PS für eine kurzfristige Booster-Funktion. Der Antriebsmotor leistet 147 PS, die Beschleunigung auf 97 km/h erfolgt in 12,8 Sekunden. Hinzu kommen verbesserte Kaltstart-Qualitäten, die auch ein Einsatz in kühlen Regionen möglich machen.

Guter Wirkungsgrad
Die Brennstoffzelle befindet sich in der Fahrzeugmitte unter dem Boden. Sie ist mit einem System von wahlweise zwei oder drei Tanks kombinierbar, das mit einem Druck von 700 bar arbeitet. Die Höchstgeschwindigkeit des Borrego FCEV beträgt laut Kia 161 Stundenkilometer, der Wirkungsgrad liegt bei 62 Prozent. Mit maximal drei Wasserstofftanks kann die Studie eine Strecke von 686 Kilometern zurücklegen. Die Speicher sind unter dem Fahrzeug und vor den Hinterrädern positioniert und fassen 202 Liter. Bei der Karosseriekonstruktion kommt Aluminium zum Einsatz. Dadurch soll das Leistungsgewicht des 2,2 Tonnen schweren Borrego FCEV trotz des schwereren Antriebsstrangs dem der Serienversion ähneln.

Der Wasserstoff-Kia