Bis zu zehnmal Sprühen für hartnäckigen Dreck nötig

Die meisten Scheibenreiniger entfernen Umweltschmutz und Insektenrückstände tadellos. Allerdings sind bei hartnäckigem Dreck bis zu zehn Wisch- und Sprühvorgänge erforderlich. Zu diesem Ergebnis kommt ein vom ACE Auto Club Europa durchgeführter Test von insgesamt neun Reinigungsflüssigkeiten. Testsieger wurde der Reiniger ,CW 1:100 Super" von Dr. Wack. Als Preis-Leistungs-Sieger wurde der ,Scheibenreiniger 1:100" von Cartechnic ausgezeichnet.

Teurer Aral-Reiniger wirkt schlecht
In dem vom ACE und der Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ) gemeinsam durchgeführten Test gab es auch einen Verlierer. Als ,nicht empfehlenswert" eingestuft wurde der Scheibenreiniger ,Klare Sicht Sommer" von Aral. Das Konzentrat ist verhältnismäßig teuer, hat jedoch nur eine unzureichende Reinigungswirkung. Der von VW angebotene ,Scheibenklar Mix" erhielt in der Gesamtbewertung zwar noch ein ,empfehlenswert", zeigte aber bei der Beseitigung von Insektenrückständen deutliche Schwächen. ACE und GTÜ vergaben in ihrer Gesamtbewertung sechsmal ein ,sehr empfehlenswert", zweimal ,empfehlenswert" und einmal ,nicht empfehlenswert". Die Ergebnisse im Einzelnen entnehmen Sie bitte der Infografik.

Labordreck auf der Scheibe
Im Labortest wurden Verunreinigungen auf die Windschutzscheibe aufgetragen, deren Zusammensetzung den typischen Schmutz im Stadtverkehr oder auf der Landstraße simulierte. Die Schmutzsubstanzen entsprachen demnach etwa dem Reifenabrieb, Abgasruß und Bremsstaub. Der Landstraßen-Testschmutz beinhaltete zusätzliche Eiweißbestandteile, um angetrocknete Insektenrückstände zu simulieren.

Viel Wisch-Wasch