Der neue M7 könnte gegen die AMG-S-Klasse antreten

Fährt man durch München, so sind leicht getarnte 7er-BMW selbst nach dessen Marktstart nicht selten anzutreffen. Auch der Erlkönig, welcher uns jetzt vor die Linse fuhr, wirkt auf den ersten Blick unspektakulär. Erst bei genauerem Hinsehen stellt man fest, dass dieser Luxusliner es gehörig unter der Haube haben könnte.

Dezent sportlich
Besonders auffällig ist die tief nach unten gezogene Frontschürze im neuen Design mit Wabengrill. Hinzu kommen Leichtmetallfelgen mit sieben Doppelspeichen. Beides sorgt für eine betont sportliche Optik. Fraglich bleibt aber, ob BMW nur schicke Anbauteile erprobt oder ob doch mehr dahinter steckt. Indiz für eine ,richtige" M-Version der Luxuslimousine ist ein auf die Motorhaube geschraubtes Blech im Stil eines so genannten ,Powerdome". Vermutlich wird beim Serien-M7 aber Wert auf ein dezentes Auftreten gelegt.

Konkurrent für die AMG-S-Klassen
Obwohl es die M GmbH bislang immer heftig bestritten hat, könnte ein M7 durchaus Sinn machen. Schließlich hat Mercedes durch die jüngst facegelifteten Modelle S 65 AMG mit 612 PS und dem ganz neuen S 63 AMG mit 525 PS eine klare Vorgabe gemacht, der BMW noch nichts entgegensetzen konnte. Der bislang von offizieller Seite als ,Ersatz-M7" dargestellte Alpina B7 Bi-Turbo kommt auf ,nur" 507 PS. Technische Basis für den M7 dürfte der bereits aus den Modellen X5 M und X6 M bekannte 4,4-Liter-Achtzylinder sein, welcher dort dank doppelter Aufladung 555 PS generiert. Nicht gänzlich auszuschließen ist aber auch der Einsatz eines aufgeladenen Zwölfzylinders, um so die 600-PS-Marke zu knacken.

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