Welche Stromspender am meisten Kraft für den Winter geben

Jedes Jahr im Winter das gleiche Bild: Autofahrer, die vergeblich versuchen, ihren Motor zu starten. Grund ist meistens eine leere Batterie. Die Prüforganisation GTÜ hat jetzt sieben Stromspeicher verschiedener Marken unter die Lupe genommen.

Festgelegter Prüfablauf
Alle Testkandidaten durchliefen einen Prüfablauf, der aus einem fest definierten Zyklus besteht. Die erste Station ist das Wiegen und die Kapazitätsmessung. Es folgen Härtetests wie Kaltstartfestigkeit und die Überprüfung der Lebensdauer. Auch der Akkuverschleiß wird näher betrachtet. Eine weitere Hürde ist die so genannte Tiefenentladung. Hierbei wird das Nicht-Ausschalten der Fahrzeugbeleuchtung simuliert. Auch die Handhabung der Batterie ist entscheidend, hinzu kommt die Auslaufsicherheit, denn ein wichtiger Bestandteil der Akkus ist verdünnte Schwefelsäure.

Testsieg für Varta
Mit dem Urteil ,sehr empfehlenswert" liegt die ,Varta Silver" vorne, ebenso die von Varta produzierte ,VW Original". Im Mittelfeld landeten folgende als ,empfehlenswert" eingestufte Batterien: ,Banner Power Bull", ,AFA" (gehört zur Varta-Gruppe) und ,Moll". Nur ,bedingt empfehlenswert" ist die ,Arktis High Tech". Schlusslicht ist die ,Bosch Silver". Sie wurde mit ,nicht empfehlenswert" benotet, da sie besonders bei den Kaltstartprüfungen patzte und schon nach wenigen Startvorgängen stark schwächelte. Auch bei den Entladezyklen und der Tiefenentladung schnitt der Bosch-Akku schlecht ab.

Bildergalerie: Autobatterien im Test