Abspecken, Facelift und neue Antriebe

Porsche arbeitet an einer neuen Modellgeneration des SUVs Cayenne. Unser Erlkönig-Jäger hat jetzt die ersten freilaufenden Prototypen erwischt. Die großen Wagen werden etwas kleiner und deutlich leichter werden. Das Gewicht der Brocken könnte von über 2,2 auf unter 2,0 Tonnen sinken. Damit einher gehen eine etwas dynamischere Front sowie leicht geänderte Rückleuchten. Auch Tagfahr-LEDs in den vorderen seitlichen Lüftungsöffnungen wird es geben. Die Grundform des Cayenne wird sich allerdings nicht ändern.

Passiert viel: Unter der Haube
Bei den Cayenne-Antrieben tut sich einiges. So werden alle Aggregate zu etwas mehr Leistung bei leicht abgesenktem Verbrauch befähigt. Zudem wird der Allrad-Antrieb auf Sparsamkeit getrimmt. Außerdem ist der Einsatz von Start-Stopp-Systemen zu erwarten, wie sie von Porsche als Erstes im Panamera eingesetzt werden. Als Schaltung kommt zur manuellen Sechsgang-Box und zur sechsstufigen Tiptronic das Siebengang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) hinzu. Eine Achtgang-Automatik ist bereits für den 2011 debütierenden Cayenne-S-Hybrid in Erprobung. Das Hybrid-Modell ist mit einer Nickel-Metallhydrid-Batterie unterwegs, wobei auch schon Testfahrzeuge mit Lithium-Ionen-Akku ihre Runden drehen. Bis jetzt sieht es aber so aus, als wenn der Cayenne S Hybrid zunächst mit der Nickel-Metallhydrid-Technologie auf den Markt kommt. Last, but not least wird auch der Diesel-Cayenne überarbeitet – der etwas gemütliche Wagen muss sich ein überarbeitetes Fahrwerk und einen Schuss mehr Sportlichkeit gefallen lassen.

Bildergalerie: Erlkönig: Porsche Cayenne