Verschärfung der Einfahrtsbeschränkung in zahlreichen Städten ab 2010

Wellingborough (Großbritannien), 20. November 2009 – Ein neues Fahrzeug mit Plug-in-Hybridantrieb stellt der erst im Jahr 2006 gegründete britische Hersteller Axon Automotive vor. Das Besondere daran ist jedoch die Leichtbautechnik auf Basis von Karbonfasern. Normalerweise wird diese Technik wegen der Kosten nur für Rennfahrzeuge verwendet. Eine besondere Herstellungsmethode ermöglicht es jedoch laut Axon, die teure Technologie auch für ein Umweltauto zu nutzen. ,Indem man leichte Autos baut und ihnen eine gute Aerodynamik verleiht, kann man die Fahrzeugemissionen radikal senken," sagt Axon-Chef Steve Cousins. So können auch die Batterien kleiner sein – das spart Kosten und Gewicht. Wie schwer das Auto ist, teilt Axon nicht mit.

Recycling-Materialien
Nicht nur bei Antrieb und Gewicht achtet Axon auf die Umwelt, sondern auch bei den verwendeten Materialien: Die Sitze bestehen aus wiederverwerteten Kleiderstücken, die Türpanele aus rezyklierten Karbonfasern. Platz ist für zwei Personen und Gepäck.

50 Gramm CO2 pro Kilometer
Zur Antriebstechnik – vor allem zum Verbrennungsaggregat, zum Elektromotor oder zu den Batterien – macht Axon keinerlei Angaben. Auf unsere Nachfrage reagierte der Hersteller nicht. Einzige Zahl von Axon ist der CO2-Emissionswert: etwa 50 Gramm pro Kilometer. Eingerechnet ist dabei nicht nur der Kohlendioxidausstoß des Verbrennungsmotors, sondern Axon bezieht auch die Emissionen bei der Stromerzeugung ein. Mit 50 Gramm CO2 pro Kilometer qualifiziert sich das Auto mit Leichtigkeit für die Befreiung von der englischen "road tax". Letztere entfällt bei Emissionen unter 100 Gramm je Kilometer. Das Fahrzeug soll ab 2011 erhältlich sein.

Leichter Plug-in-Hybrid