Drei Benzindirekteinspritzer und optionaler Allradantrieb

Die General-Motors-Marke Buick führt die im Januar 2009 auf der Detroit Motor Show präsentierte neue Version des LaCrosse auf dem US-amerikanischen Markt ein. Die Luxuslimousine erinnert vom Aussehen stark an den Insignia von Konzernpartner Opel. Doch während der Insignia 4,83 Meter misst, ist der US-Amerikaner gleich fünf Meter lang. Der Radstand ist beim LaCrosse zehn Zentimeter länger.

Drei Benzindirekteinspritzer
Dass die Motorisierungen da auch anders aussehen müssen, ist klar. Natürlich gibt es in den USA keine Diesel, und die Benziner sind größer. Drei Motoren – allesamt Benzindirekteinspritzer – werden angeboten. Keiner davon ist von Opel her bekannt. Der Dreiliter-V6 bietet 258 PS und 294 Newtonmeter. Der Motor wird mit einer Sechsgang-Automatik kombiniert. Das gilt auch für den 284 PS starken 3,6-Liter-V6, der 351 Newtonmeter generiert. Noch 2009 soll ein 2,4-Liter-Vierzylinder mit 185 PS folgen.

Interieur: Traditionelles und Modernes
Innen setzen die LaCrosse-Designer auf fließende Linien, beiges Leder und viel braunes Holz. Eine blaue Beleuchtung für Instrumente und Tastenbeschriftungen sowie das optionale, blau leuchtende Head-up-Display sorgen für einen modernen Touch. Auch eine Bluetooth-Schnittstelle, ein Aux-Eingang, ein USB-Anschluss sowie ein DVD-Unterhaltungssystem für den Fond sollen zeigen, dass bei GM die Zeit nicht stehen geblieben ist.

Buick-Palette soll erweitert werden
Für Sicherheit sorgen serienmäßig sechs Airbags, von einem ESP ist dagegen nicht die Rede. Optional soll es demnächst einen Totwinkelwarner sowie das vom Insignia bekannte Lichtsystem Adaptive Forward Lighting geben. Wie der Insignia wird auch der LaCrosse optional mit Allradantrieb und elektronisch geregelten Dämpfern angeboten. Die Preise beginnen bei 27.835 Dollar, umgerechnet etwa 19.800 Euro. Dafür bekommt man in Deutschland noch nicht einmal das 115-PS-Grundmodell des Insignia. Der erste LaCrosse wurde im Jahr 2004 eingeführt; bei der neuen Version handelt es sich um die zweite Generation. Neben dem LaCrosse gehören noch die Limousine Lucerne und ein SUV namens Enclave zum Buick-Modellprogramm. Anders als Saturn und Hummer sowie Opel und Saab gehört Buick zu den Marken, die General Motors in Zukunft weiterführen will. Die Produktpalette soll sogar noch erweitert werden.

Bildergalerie: Im Insignia-Look