Limitierte Sonderserie setzt auf Heckantrieb

Eigentlich ist der Allradantrieb dank guter Kurvenlage und sicherem Fahrverhalten für Fahrer schneller Autos optimal. Doch die gusseisernen Sportwagenfreunde wollen ihren Flitzer selbst mit dem Gasfuß bändigen und setzen daher auf Heckantrieb.

Limitierte Lambo-Auflage
Offenbar muss es bei Lamborghini einige Anfragen gegeben haben, denn nun gibt es eine puristische Ausgabe des Gallardo namens LP 550-2 Valentino Balboni. Wie die Bezeichnung bereits verrät, holt der auf 250 Exemplare limitierte Sportwagen zehn PS weniger aus dem V10-Motor als der LP 560-4 und wird nur über die Hinterräder angetrieben. Insgesamt sinkt das Gewicht von 1.575 auf 1.380 Kilogramm. Äußeres Kennzeichen des Heckantrieb-Lambo ist ein weißer Streifen, der sich außen wie innen mittig über Hauben und Sitze zieht. Wie einst bei der Ado-Gardine ist an einer Seite des Streifens eine Goldkante appliziert. Die Mittelkonsole ist hingegen sogar komplett in weiß gehalten. Eine Plakette unter dem linken Seitenfenster trägt die Unterschrift von Valentino Balboni und die Produktionsnummer des Autos.

Sicherer Fahrspaß
Valentino Balboni war von 1967 an als Testfahrer für die italienische Marke tätig. Seit 1973 saß er hinter dem Lenkrad jedes Lamborghini-Prototypen und erprobte viele Serienmodelle vor deren Auslieferung. Heute ist Balboni Pensionär und als Markenbotschafter unterwegs. Ganz in seinem Sinne ist Übersteuern mit dem LP 550-2 kein Problem, allerdings immer in dem Maß, das der Fahrer vorgibt. Zu diesem Zweck wurde der Gallardo neu abgestimmt und das Hinterachsdifferential mit 45 Prozent Sperrwirkung überarbeitet. Preislich ruft Lamborghini für das Sondermodell einen Preis von 193.000 Euro auf.

Bildergalerie: Lambo mit Goldkante