Neben einem Benziner wird es auch einen Diesel geben

Infiniti veröffentlicht Details zu der erstmals im August 2009 vorgestellten sportlichen M-Modellreihe. Der M ist oberhalb des G37 angesiedelt und soll mit dem BMW 5er und der Mercedes E-Klasse konkurrieren. Mit 4,95 Metern ist der M aber etwas länger. Der Infiniti M startet nun in den USA, nach Deutschland kommt der Viertürer im September 2010.

Alternative zum E 350 CGI
Zum Start wird der M mit einem V6-Benziner und einem V6-Diesel angeboten, 2011 folgt ein Hybridmodell. Details sind bislang nur zum M37 verfügbar: Er besitzt einen Benziner mit 3,7 Liter Hubraum und einer variablen Ventilsteuerung namens VVEL (Variable Valve Event and Lift). Das Aggregat erzeugt 320 PS und 360 Newtonmeter – damit wäre das Auto etwa so stark wie der Mercedes E 350 CGI mit 292 PS. Für die Kraftübertragung ist wie bei Mercedes eine Siebengang-Automatik zuständig, die sich auch über Schaltwippen bedienen lässt. Den Spritverbrauch gibt Infiniti nicht an. Doch senken Alu-Teile wie Türen, Motorhaube und Kofferraumdeckel das Gewicht. Außerdem wurde auf eine gute Aerodynamik geachtet: Der cW-Wert beträgt 0,27.

Front-Mittelmotor-Layout
Das Antriebsaggregat ist hinter der Vorderachse platziert, was eine fast ausgeglichene Gewichtsbalance zwischen Vorder- und Hinterachse ermöglicht. Angetrieben werden die Hinterräder. Serienmäßig rollt der M auf 18-Zoll-Rädern, für die sportlicheren Modelle der Baureihe sind 20-Zöller, eine straffere Abstimmung und die aktive Allradlenkung 4WAS erhältlich.

Aktiv eingreifender Totwinkelassistent
Zu den technischen Besonderheiten des M gehört der Totwinkelassistent BSI (Blind Spot Intervention), der nicht nur vor drohenden Kollisionen warnt, sondern auch aktiv eingreift, wenn der Fahrer nicht reagiert. Die automatische Korrektur wird aber nicht über die Lenkung, sondern durch selektives Bremsen auf einer Fahrzeugseite erreicht. Eine weitere Besonderheit ist die aktive Geräuschregelung ANC (Active Noise Control), die tieffrequente Störgeräusche im Innenraum durch Interferenz neutralisiert.

Das Gaspedal wehrt sich
Der Begriff Infiniti Drive steht für die Möglichkeit, das Ansprechverhalten des Gaspedals und die Schaltzeitpunkte der Automatik zu verändern. Im Eco-Modus informieren Leuchtanzeigen darüber, wie sparsam man unterwegs ist. Außerdem übt das Gaspedal bei aggressivem Beschleunigen einen Gegendruck aus. Im Sport-Modus schaltet die Automatik später hoch, und das Gaspedal reagiert schneller. Zudem wird die optionale Allradlenkung auf dynamischere Kurvenfahrt programmiert und die Eingriffsschwelle des ESP angehoben. Außerdem gibt es noch einen Standard-Modus und eine Snow-Einstellung für Fahrten bei Glätte.

Waldduft für den Innenraum
Stolz ist Infiniti auch auf Forest Air, eine Klimaautomatik, die im Innenraum einen Waldduft verströmt. Ebenfalls verfügbar sind eine Spurverlassenswarnung, ein Spurhalteassistent, ein Abstandstempomat sowie eine Warnung vor einem drohenden Frontaufprall. Innen gibt es Holzdetails, Aluminium- und Pianolack-Dekorteile sowie eine serienmäßige Lederausstattung. Zu den Optionen gehören klimatisierte Sitze, Xenonscheinwerfer, zehnfach elektrisch einstellbare Vordersitze, ein beheizbares Lenkrad und ein Navi mit Acht-Zoll-Display.

Bildergalerie: Infiniti M