US-Designer stellen Dreisitzer mit Heckmotor vor

Lustiger Name, ernsthafter Hintergrund: Das US-Designteam von Honda stellt auf der Los Angeles Auto Show (4. bis 13. Dezember 2009) die Studie P-NUT vor. Was sich wie das englische Wort für Erdnuss anhört, ist die Abkürzung für ,Personal-Neo Urban Transport". Frei übersetzt steckt dahinter eine neue Lösung für ein Vehikel zum Personentransport. In der Tat hat man sich einiges einfallen lassen.

Platz für drei auf engstem Raum
Ein Ziel der Entwickler war es, möglichst viel Platz im Innenraum bei kleinstmöglichen Abmessungen zu schaffen. Um das zu erreichen, ging man vor allem in die Breite: Während der Honda P-NUT nur 3,40 Meter lang ist, beträgt die Breite 1,75 Meter. In dem 1,44 Meter hohen Fahrzeug finden drei Personen durch eine besondere Sitzanordnung Platz. Der Fahrer sitzt vorgerückt in der Mitte, links und rechts versetzt hinter ihm befindet sich je ein Sessel. So sollen alle Insassen über großzügigen Fußraum verfügen, Honda spricht von Platz wie in der Mittelklasse.

Motor im Heck
Um das Raumgefühl zu steigern, wurde der Motor ins Heck verlagert. Dadurch kann vorne auf eine Haube verzichtet werden, die Frontscheibe erstreckt sich weit nach unten. Gleichzeitig dient sie als Head-up-Display für das Navigationssystem und die Rückfahrkamera. Als Nebeneffekt verfügt der Fahrer über viel Fußraum. Ein großes Glasdach lässt viel Licht in den Innenraum. Die Heckmotoreinheit ist modular aufgebaut, um diverse Antriebsarten zu ermöglichen. Laut Honda sind ein klassischer Verbrennungsmotor, ein Hybrid-und ein Elektroantrieb möglich. Nähere Details zur Technik gibt es noch nicht, ebenso wenig ist klar, ob Teile der Studie in die Serie übernommen werden.

Bildergalerie: Honda: Leckerer P-NUT