Schweizer Veredler holt aus dem Turbo-Direkteinspritzer mehr Power

Das Stichwort Downsizing ist momentan in aller Munde. Kleinvolumige Motoren mit Turboaufladung versprechen günstige Verbrauchs- und Abgaswerte bei ordentlicher Leistungsausbeute. Ein aktuelles Beispiel für Downsizing ist der Sportec SC 200. Denn aus dem 1.4 TSI im VW Golf holen die Schweizer Tuner 200 PS und ein Drehmoment von 300 Newtonmeter.

40 PS und 60 Newtonmeter mehr
Durch eine Neuprogrammierung der Motorelektronik wird die Leistung des aufgeladenen Benzindirekteinspritzers von serienmäßigen 160 PS um weitere 40 Pferdestärken erhöht. Beim Drehmoment gibt es einen Zuwachs um 60 Newtonmeter. Der leistungsgesteigerte Golf beschleunigt in 6,8 Sekunden auf Tempo 100 und hängt damit sogar den Golf GTI ab, der mit Zweiliter-Turbo und 210 PS eine Zehntelsekunde langsamer ist.

Superplus statt Super
Dabei soll der Benzinverbrauch des Golf günstig bleiben: Die geschärfte Sportec-Version gönnt sich demzufolge rund 0,6 Liter mehr auf 100 Kilometern als in der Serien-Motorisierung, die mit 6,3 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer auskommt. Um die Leistung voll entfalten zu können, benötigt der SC 200 nach dem Eingriff allerdings das oktanreichere Superplus. Von außen ist die Leistungskur des getunten Golf übrigens nur an einem Sportauspuff erkennen, der der Serienoptik zwar sehr nahe kommt, aber mit einem kernigeren Klang auffällt und vor allem weniger Staudruck für mehr Durchsatz und eine optimierte Füllung der Brennräume sorgt. Um die gestiegene Leistung sicher auf die Straße zu bringen, empfiehlt Sportec den Einbau eines Sportfahrwerks. Zudem ist für besonders sportlich ambitionierte Fahrer eine Sportbremsanlage erhältlich. Aluräder in 18- oder 19-Zoll-Größe verhelfen auf Wunsch zu einem stattlichen Auftritt.

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