Senner verpasst dem offenen Wagen mehr Sport und nennt ihn Thunder

Nissans neuen Sportwagen, den 370Z, gibt es noch nicht als Cabrio. Die aktuelle offene Variante ist immer noch der 350Z Roadster, dem Veredler Senner jetzt gehörig Dampf macht. Und das sowohl in optischer als auch fahrdynamischer Hinsicht.

Chrom und Scherentüren
Den Grill des 350Z Roadster tauscht Senner gegen ein Gitter aus Chrom, an den vorderen Kotflügeln sitzen Applikationen im Aluminium-Look. Im breiten, sich an den Enden nach unten ziehenden Heckspoiler warnt eine dritte Bremsleuchte. Zudem glänzen ein Chrom-Tankdeckel und Chromabdeckungen für die Überrollbügel in der Sonne. Für besondere Aufmerksamkeit sorgen die Türen, welche dank LSD-Scharnieren zu Scherentüren werden. LSD bedeutet Lambo-Style-Doors und ist eine Marke vom Automobilzulieferer KW Automotive.

Seltene Felgen
Die dreiteiligen 20-Zoll-Leichtmetallfelgen sollen nicht nur als Blickfang dienen, sondern auch die Dynamik verbessern. Sie werden individuell nach Kundenwunsch auf Bestellung in Japan gefertigt und mit Einzelzertifikaten ausgeliefert. Als Reifen kommen Pneus der Dimension 245/30 R20 vorne und 275/30 R20 hinten zum Einsatz. Dank Tieferlegungsfedern rückt der Wagen drei Zentimeter näher an die Straße. Für zusätzliche Steifigkeit soll eine Domstrebe sorgen.

Natürlich: Leistungssteigerung
Das 3,5-Liter-V6-Triebwerk des 350Z leistet von Hause aus 301 PS, ab März 2007 standen 313 PS bereit. Senna optimiert die Motorsteuerungs-Software und ersetzt den Serien-Luftfilter durch eine Karbon-Airbox die einen um 60 bis 80 Prozent besseren Luftdurchsatz ermöglicht. Hinzu kommt eine doppelflutige Invidia-G200-Sportabgasanlage mit Titanium-Endrohren. Nach diesen Modifikationen werkeln 338 Pferde, also 37 mehr als bisher, im Herzen des Japaners. Das 313-PS-Aggregat kann sich über 30 PS mehr, also insgesamt 343 PS freuen. Der Umbau zum Thunder 350Z ist ab sofort verfügbar und schlägt mit zirka 13.000 Euro zu Buche.

Donner für den 350Z