15 Elektrofahrzeuge sind in der bayerischen Landeshauptstadt unterwegs

Mit der Übergabe von 15 Mini-E-Elektrofahrzeugen und der Inbetriebnahme einer Doppel-Stromtankstelle im Innenhof des Deutschen Museums fiel in München der Startschuss für ein besonderes Pilotprojekt. Mit diesem Vorhaben wollen die BMW Group und der Energieversorger E.ON gemeinsam die Weiterentwicklung der Elektromobilität vorantreiben.

Netz von Ladestationen
E.ON hat im Münchner Stadtgebiet ein Netz von Ladestationen aufgebaut, an denen die E-Minis mit vorzugsweise aus Wasserkraft gewonnenem Strom betankt werden können. Neben den Ladesäulen auf der Museumsinsel stehen den Fahrzeugnutzern noch 13 weitere Stromtankstellen in München zur Verfügung. Damit entsteht in der bayerischen Landeshauptstadt erstmals eine Infrastruktur für Elektrofahrzeuge. Ziel des auf zwölf Monate angelegten Projekts ist es, die Anforderungen, die an das Fahrzeug sowie an die Versorgungsinfrastruktur gestellt werden, so präzise wie möglich zu ermitteln. Die Autos werden von Fahrern genutzt, die im Münchner Umland wohnen und in die Stadt pendeln.

Strom aus Lithium-Ionen-Akkus
Der kleine Stromer wird von einem Elektromotor mit einer Leistung von 204 PS, das sind 150 Kilowatt, und einem maximalen Drehmoment von 220 Newtonmeter angetrieben. Seine Energie bezieht er aus modernen, speziell für den Einsatz im Automobil entwickelten Lithium-Ionen-Akkus. Sie ermöglichen eine Reichweite von bis zu 250 Kilometer.

Mehr als 600 Mini E international unterwegs
Die BMW Group hat bereits mehr als 600 Mini E produziert, die in mehreren Feldversuchen zum Einsatz kommen. Mit diesem Pilotprojekt werden wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung eines Serienfahrzeugs mit Elektroantrieb sowie für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur gewonnen. Nach dem erfolgreichen Start des E-Mini in den USA sind die elektrischen Kleinwagen in Deutschland sowohl in München als auch in Berlin im Einsatz.

Mini E in München