Serienversion der Mittelklasse-Limousine enthüllt

Für eine handfeste Überraschung sorgt Suzuki in den USA. Dort wurde jetzt die Serienversion des Kizashi präsentiert.

Schritt in eines neues Segment
Für die Japaner bedeutet der Kizashi der Schritt in ein völlig neues Segment. Bislang war das Unternehmen für Kleinwagen und Motorräder bekannt. In Deutschland markierte der 4,32 Meter lange Liana die Obergrenze. Ausgangspunkt für den neuen Mittelklässler waren die drei Kizashi-Studien, welche im Lauf der vergangenen zwei Jahre gezeigt wurden.

Entschärftes Design
Zwar verlor auch das Design der Studien mit fortschreitender Realitätsnähe an Schnittigkeit, doch beim Serien-Kizashi wurde die Optik nochmals deutlich entschärft. Zwar sollen ausgeprägte Radhäuser und ein großer Kühlergrill für Dynamik stehen, doch speziell am Heck weist der Kizashi Ähnlichkeiten mit der biederen SX4 Limousine auf. Die Länge des neuen Suzuki beträgt 4,65 Meter, der Radstand misst 2,70 Meter. Serienmäßige 18-Zoll-Leichtmetallfelgen werten den Kizashi auf.

Moderner Innenraum
Innen zeigt sich der Kizashi aufgeräumt. Das Cockpit folgt dem aktuellen Trend zu geschwungenen Formen, die Instrumente sind in Röhren untergebracht. Die Rücklehnen können umgeklappt werden, um den Stauraum zu erweitern. Optional gibt es elektrisch verstellbare Ledersitze mit Heizung. Zu den weiteren Details zählen das schlüssellose Anlassen, ein iPod-Anschluss und Bluetooth-Technik.

Von zwei bis vier
Technisches Highlight des Kizashi ist sein zuschaltbarer Allradantrieb. Per Knopfdruck kann der Fahrer wählen, ob er nur die vorderen oder alle Räder antreiben möchte. In den USA kommt ein Vierzylinder-Benziner mit 2,4 Liter Hubraum unter der Haube zum Einsatz. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine stufenlose CVT-Automatik. Für die Zukunft plant Suzuki auch eine Version mit Hybridantrieb.

Der lange Weg nach Europa
Zunächst bleibt der Kizashi dem US-Markt vorbehalten. Ob das Fahrzeug auf der IAA im September 2009 gezeigt wird, ist noch nicht sicher. Laut Suzuki Deutschland sei noch völlig offen, ob und wann die Limousine nach Europa kommt. Sehr wahrscheinlich werden dann auch andere Motoren eingesetzt. Vorher müssten noch die Marktchancen ausgelotet werden, schließlich haben es japanische Mittelklasseautos, zumal mit Stufenheck, hierzulande schwer. Hinzu kommt, das Suzuki sich bisher vorrangig als Kleinwagenhersteller einen Namen gemacht hat.

Bildergalerie: Suzuki zeigt den Kizashi