Varianten von Skoda, Seat und Audi geplant

Es rumort an der Basis: Wer momentan einen VW unter 10.000 Euro sucht, muss sich mit dem Fox bescheiden. Doch dieser stammt aus Brasilien, was zu Lieferengpässen führen kann. Sein Vorgänger Lupo geriet zwar ansprechend, war aber in der Produktion zu teuer. Genau an diesem Punkt will der Konzern bei der Neuauflage des Lupo ansetzen. Schließlich soll der zukünftige Cityflitzer bei rund 8.500 Euro starten.

Eine Plattform für alle
Bereits vor einiger Zeit hat VW bekannt gegeben, dass die so genannte ,New Small Family" im slowakischen Bratislava gebaut wird. Dadurch können die Lohnkosten gesenkt werden. Um über Stückzahlen zu einem niedrigen Preis zu kommen, wird der 3,45 Meter kurze und 800 Kilogramm leichte Lupo auch als Seat, Skoda und Audi produziert. Optisch orientiert sich der neue Lupo stark an der Studie up!, die auf der IAA 2007 gezeigt wurde. Mit einer veränderten Frontpartie kommt der Lupo II auch als Seat Arosa auf den Markt. Skoda übernimmt hingegen die Rolle des Preisbrechers. Als Name für den tschechischen Lupo-Abkömmling ist Joyster im Gespräch. Mit abgespeckter Ausstattung könnte aus ihm das 5000-Euro-Auto für aufstrebende Schwellenmärkte werden.

Viele Möglichkeiten
Anders als noch beim Vorgänger wird der Lupo II nach dem Marktstart im Frühjahr 2011 sukzessive um weitere Varianten ergänzt. Gesetzt ist der um zehn Zentimeter längere Fünftürer, darüber hinaus wird über einen Minivan, ein Cabrio und einen extrem sparsamen Zweisitzer nachgedacht. Letzterer soll mit einer Zwei vor dem Komma beim Verbrauch glänzen. Motorenseitig kommen Dreizylinder zum Einsatz. Noch offen ist, ob auch ein nobler Audi-Ableger erscheint. Er könnte ab dem Jahr 2014 als E1 mit einem Elektroantrieb auf den Straßen rollen.

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