Große Motoren sterben in den USA nicht aus: Als 6,2-Liter-V8 oder 6,7-Liter-Diesel

Die Zukunft in der amerikanischen Automobilindustrie gehört kleinen, umweltfreundlichen Fahrzeugen mit wenig Hubraum. Das hört man immer wieder. Schaut man sich jedoch auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit um, gewinnt man einen ganz anderen Eindruck: Die riesigen, hubraumstarken SUVs, Offroader und Pick-ups sind allerorten gegenwärtig. So wie der Ford Super Duty, der frisch renoviert an den Start geht.

In den USA äußerst beliebt
Die F-Serie ist eine in den USA äußerst beliebte Pick-up-Baureihe. Die Fahrzeuge sind in vielen unterschiedlichen Karosserie- und Ausstattungsvarianten erhältlich. So gibt es verschieden große Fahrerkabinen, Ladeflächen und Radstände. Die Topmodelle der F-Serie tragen den Beinamen Super Duty, sie sind zwischen 5,77 Meter und 6,68 Meter lang. Je nach Fahrerkabine finden zwei bis sieben Personen Platz im Super Duty.

Zwei V8-Motoren
Im Laufe des Jahres 2010 erhält der Super Duty jetzt neue Motoren. Von Downsizing hält Ford hier aber nicht viel, es bleibt bei hubraumstarken V8-Aggregaten. So stehen ein 6,7-Liter-Turbodiesel und ein 6,2-Liter-Benziner zur Wahl. Genaue technische Daten sind noch nicht bekannt, allerdings verspricht der Hersteller einen niedrigeren Schadstoffausstoß und einen geringeren Verbrauch. Zu echten Spritsparmodellen werden die Super-Duty-Modelle damit aber sicherlich nicht werden.

Neues Automatikgetriebe
Ebenfalls neu ist die serienmäßige Sechsgang-Automatik. Zur Ausstattung gehören ferner eine Berganfahrhilfe, eine Bergabfahrkontrolle und ein elektronisches Sperrdifferenzial. Auf Wunsch sind Seiten- und Kopfairbags erhältlich. Die neu gestaltete Mittelkonsole beherbergt ein Informationssystem mit Drehknopf und großem Multifunktions-Bildschirm. Der renovierte Ford Super Duty wird sowohl mit Front- als auch mit Allradantrieb angeboten. Über den genauen Marktstart und die Preise gibt es noch keine Informationen. Als sicher darf aber gelten, dass die Super-Duty-Modelle auch weiterhin dem nordamerikanischen Markt vorbehalten bleiben.

Fords Super-Pick-up