Nachfolger des Kompakt-Benz kommt 2011 auf den Markt

2009 war kein wirklich gutes Jahr für die B-Klasse von Mercedes: Rund 40.000 verkaufte Exemplare bedeuteten einen Rückgang um gut 15 Prozent im Vergleich zu 2008. Doch schon bald könnten die Zahlen wieder stark steigen, denn die Nachfolgegeneration steht schon bereit, wie Erlkönigbilder zeigen.

Wer A sagt, muss auch B sagen
Was mit der jetzigen Modellreihe erfolgt ist, soll in Zukunft noch stärker ausgeprägt werden: die optische Differenzierung zwischen A- und B-Klasse. Obwohl der Erlkönig noch schwer getarnt ist, wird deutlich, dass die neue B-Klasse sich formal nur sanft weiterentwickelt. Sowohl Front- wie auch Heckpartie werden etwas kantiger und orientieren sich am Design der E-Klasse. Darüber hinaus gibt es ein Plus an Länge, welches den Fondpassagieren zugute kommt. Da auf den bisherigen Sandwichboden verzichtet wird, sitzen alle Insassen etwas niedriger als bisher.

Start im Jahr 2011
Motorenseitig gibt es besonders bei den Benzinern Neuigkeiten: Sie werden komplett auf Direkteinspritzung umgestellt. Während eine Hybridvariante als gesetzt gilt, ist der Einsatz von aufgeladenen Dreizylindern noch fraglich. Mit der öffentlichen Premiere des B-Mercedes ist frühestens auf dem Genfer Salon im Frühjahr 2011 zu rechnen. Erst ein Jahr später startet die A-Klasse, die mit sehr dynamischer Linienführung auf den Mini von BMW zielt. Damit ist die Aufgabenteilung klar: Der A für junge Leute und sportliche Naturen, der B für konservative Käufer, denen es auf Platz und Komfort ankommt.

B-Klasse erwischt