Väth macht den neuen Mercedes E 63 AMG noch schneller

Wem der neue Mercedes E 63 AMG mit 525 PS zu einem Listenpreis von 105.791 Euro nicht genug ist, der darf den Fahrzeugveredler Väth an seinen Wagen lassen. Sowohl optisch als auch motorentechnisch hat man bei dem Tuner für den E 63 AMG noch so manches auf Lager.

Außen viel Karbon
Ein Kühlergrill ohne Stern kann für 797 Euro die Luft sieben, unter ihm macht ein Karbon-Frontschürzensatz (1.416 Euro) den Auftritt noch sportlicher. Am Heck des Wagens kümmern sich eine Kofferraum-Spoilerlippe (333 Euro) und ein Karbon-Diffusor (1.773 Euro) um Abtrieb und Geradeauslauf. Auf Wunsch legt Väth das Luftfahrwerk um 30 Millimeter tiefer, Kostenpunkt: 821 Euro. Geschmiedete dreiteilige 20-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Hochgeschwindigkeits-Reifen der Dimension 245/30-20 und 285/25-20 sorgen für den Kontakt zum Asphalt. Der Radsatz ist für 8.211 Euro zu haben. Auch für den Innenraum gibt es jede Menge Karbon-Applikationen, die für 2.737 Euro zu haben sind. Für die Velours-Fußmatten mit Väth-Schriftzug werden 226 Euro fällig.

Jetzt über 600 PS
Auch aus dem V8-Triebwerk des E 63 AMG holen die Veredler noch was raus: 605 statt ursprünglich 525 PS stehen jetzt zur Verfügung, das Drehmoment steigt von 630 auf 690 Newtonmeter. Neue Schmiedekolben, spezielle Ventile, Sportnockenwellen, ein verbesserter Kurbeltrieb und eine neue Motorsoftware machen die höheren Leistungsdaten möglich. Jetzt geht es in 4,1 Sekunden von null auf 100 km/h (Serie: 4,5 Sekunden), die Höchstgeschwindigkeit ist bei 340 km/h erreicht. Der Motorumbau schlägt mit 19.635 Euro zu Buche. Um die Zusatzleistung sicher handeln zu können, gibt es auch noch eine kräftige Bremsanlage mit 390-Millimeter-Bremsscheiben für 5.355 Euro. Alle Modifikationen zusammen bringen es auf 41.304 Euro.

Racer-Limousine