Land Rover bringt drei Modell-Neuheiten zur IAA mit

Nach der Weltpremiere auf der New York Auto Show im April 2009 stellt Land Rover die facegelifteten Modelle Discovery, Range Rover Sport und Range Rover nun auf der IAA (17. bis 27. September 2009) vor. Markteinführung ist dann parallel zur Messe. Bei der Weiterentwicklung standen neben Design und Innenraumkomfort zwei neue Motoren im Mittelpunkt, die gemeinsam mit der Schwestermarke Jaguar entwickelt wurden.

Ein neuer Diesel und ein neuer Benziner
Der neue 3,0-Liter-V6-Diesel bringt 245 PS Leistung und 600 Newtonmeter Drehmoment. Von den beiden Turboladern arbeitet normalerweise nur der größere Lader mit variabler Geometrie, während sich der kleinere nur bei hohen Touren dazuschaltet. Der zweite Motor-Neuling, ein 5,0-Liter-V8-Benziner mit Kompressor, 510 PS und 625 Newtonmeter besitzt eine Direkteinspritzung. Dank des neu konzipierten Kühlsystems wärmt sich das Aggregat besonders rasch auf, was ebenso wie die reibungsarme Konstruktion den Verbrauch reduziert. Neben den neuen Motoren werden altbekannte weiter angeboten, so der 2,7-Liter-V6-Diesel mit 190 PS im Discovery sowie der 272 PS starke 3,6-Liter-V8-Diesel im Range Rover und Range Rover Sport.

Discovery nun mit Limousinen-Innenraum
Der Discovery erhält eine neue Front mit gelochten Grillstreben und anderer Schürze. Innen gibt es nach wie fünf und optional sieben Sitzplätze sowie eine völlig andere Mittelkonsole. Neu sind auch eine Umgebungsüberwachung mit fünf Kameras für Einparken und Gespannbetrieb, ein DAB-Radio (terrestrisch gesendetes Digitalradio), Scheinwerfer mit Abblendautomatik sowie ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem. Außerdem bekam das Auto neue Fahrwerkskomponenten, eine überarbeitete Lenkung, größere Bremsen und Modifikationen am Terrain-Response-System, mit dem sich der Discovery-Antrieb an verschiedene Untergründe anpassen lässt. Die Preise beginnen bei 42.000 Euro.

Range Rover Sport mit adaptivem Fahrwerk
Der Range Rover Sport hat nun LED-Scheinwerfer und nur noch zwei statt drei gelochten Grillstreben. Innen war schon die alte Version eher limousinenartig, sodass die Änderungen nicht so deutlich wie beim Discovery ausfallen. Wie beim Discovery gibt es vor allem neue Optionen wie die Kamera-Umgebungsüberwachung. Hinzu kommen ein neues adaptives Fahrwerk, verstärkte Bremsen und ein spezielles Dynamikprogramm im Terrain-Response-System. Beim Range Rover Sport beginnen die Preise bei 61.600 Euro.

Range Rover noch nobler
Der Range Rover hat wie bisher schon gelochte Grilllamellen, doch erscheinen sie nun weniger massiv. Außerdem gibt es modifizierte Heckleuchten.
Das Innendesign bleibt hier kantig und rechteckig wie bisher. Neben neuen Materialien und weiter verbesserter Qualitätsanmutung erhielt der Range einen Touchscreen mit Dual-View-Technologie, auf dem Pilot und Beifahrer gleichzeitig separate Bilder sehen können. Statt konventioneller Instrumente gibt es ein konfigurierbares 12-Zoll-Display. Der Range erhält außerdem ein adaptives Fahrwerk, einen Abstandstempomaten, einen Spurwechselassistenten und das Surround-Kamerasystem. Die Preise beginnen bei 85.900 Euro.

Bildergalerie: Dreifaches Aufhübschen