++UPDATE++ Mehr Bilder und neue Infos zum Korea-SUV

Der im Jahr 2002 gestartete Kia Sorento kann auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken: Rund 900.000 Käufer entschieden sich in den vergangenen sieben Jahren für das koreanische SUV. Nun soll das Nachfolgemodell an diese Zahlen anknüpfen.

Ein neuer Rahmen
Die Europapremiere des neuen Sorento findet auf der IAA statt, die vom 17. bis 27. September 2009 in Frankfurt/Main ihre Tore öffnet. Neben einer völlig geänderten Optik mit einem Kühlergrill im aktuellen Kia-Stil gibt es eine wichtige Änderung beim Aufbau des SUVs. Statt des bisherigen Leiterrahmens kommt jetzt eine selbsttragende Karosserie zum Einsatz. Dadurch werden 215 Kilogramm Gewicht eingespart, was dem Verbrauch zugute kommen soll. Mit 4,69 Meter ist der neue Sorento neun Zentimeter länger als sein Vorgänger, die weiteren Abmessungen haben sich nur unwesentlich verändert. Jedoch kommt der Sorento zukünftig deutlich windschnittiger daher, der cW-Wert beträgt 0,38.

Mehr Platz
Nach Angaben von Kia bietet der neue Sorento eine deutlich größere Passagierkabine als bisher. So wurden die A-Säulen und das Armaturenbrett weiter vorn positioniert, während die verlängerte Heckklappe zurückgesetzt wurde. Dadurch wachsen Bein-, Schulter-, Kopffreiheit in den ersten beiden Sitzreihen. Eine Premiere ist die optional erhältliche dritte Reihe: Sie schafft zwei zusätzliche Plätze. Je nach Konfiguration der Möblierung liegt das Kofferraumvolumen zwischen 258 und 2.052 Liter.

Zwei Motoren zur Auswahl
Nach Europa kommt der neue Sorento mit zwei Motoren zur Auswahl: Völlig neu entwickelt wurde der 2,2-Liter-Diesel mit Common-Rail-Technik. Bei der Kraftübertragung kann zwischen einer Sechsgang-Schaltung und einer neu entwickelten Sechsstufen-Automatik gewählt werden. Der Selbstzünder leistet 197 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 435 Newtonmeter (Automatik) respektive 421 Newtonmeter (Schaltung) bereit. Außerdem erfüllt er die Euro-5-Abgasnorm. Für Freunde des Benziners ist ein 2,4-Liter-Aggregat mit 175 PS erhältlich.

Traktion nach Bedarf
Für die Traktion stehen entweder ein Frontantrieb oder ein elektronisch geregeltes Allradsystem zur Auswahl. Bei normalem Fahren auf der Straße leitet der Allradantrieb 100 Prozent der Motorkraft an die Vorderräder. Bei wechselndem Untergrund wird die Leistung auf die vier Räder verteilt. Bei Bedarf, etwa im schweren Gelände, lässt sich per Tastendruck eine gleichmäßige Kraftverteilung im Verhältnis 50 zu 50 auf Vorder- und Hinterachse fixieren. Ab 40 km/h kehrt das System allerdings automatisch zur elektronisch geregelten Kraftverteilung zurück. Für Bergfahrten gibt es einen Anfahr- und Abfahrassistenten.

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