Neben den beiden Serienmodellen werden zwei Diesel-Hybride präsentiert

Mit einer Reihe neuer Modelle präsentiert sich Peugeot auf der diesjährigen IAA in Frankfurt (17. bis 27. September 2009). Das Highlight darunter dürfte der Sportwagen RCZ sein. Außerdem feiert der Kompaktvan 5008 seine Weltpremiere. Ebenfalls zu sehen sind zwei Konzeptfahrzeuge mit Diesel-Hybridantrieb.

RCZ: Studie wird Realität
Zwei Jahre nach der Vorstellung der Studie 308 RC Z auf der IAA 2007 präsentieren die Franzosen nun die Serienversion, die jetzt nur noch RCZ heißt. Die rundliche Form des Sportlers erinnert an den Audi TT. Wie beim Konkurrenten aus Ingolstadt gibt es ebenfalls einen ausfahrbaren Heckspoiler. Charakteristisch für den neuen 2+2-Sitzer ist die doppelte Wölbung von Dach und Heckscheibe. Für den Antrieb des RCZ sollen drei leistungsstarke, aber dennoch verbrauchsgünstige Motoren sorgen. Eine Neuentwicklung darunter ist der 1,6-Liter-THP mit 200 PS. Die Markteinführung des RCZ ist für das Frühjahr 2010 geplant.

Peugeots erster Kompaktvan
Ebenfalls erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird in Frankfurt der 5008. Der erste Kompaktvan von Peugeot basiert auf dem 308 und soll viel Platz, Komfort und einen flexibel nutzbaren Innenraum bieten. Neben maximal drei Sitzreihen für bis zu sieben Personen gibt es einen geräumigen Gepäckraum, der zwischen 579 und 1.754 Liter fasst. Als Motoren stehen zwei Benziner und drei Diesel mit einem Leistungswerten zwischen 112 und 163 PS zur Wahl. Moderne Fahrerassistenzsysteme wie beispielsweise ein Head-up-Display oder ein Abstandswarner sollen die Sicherheit erhöhen. Auch ein 5008 mit WLAN-Anschluss ist auf der IAA zu sehen. Mithilfe eines Moduls, das über die SIM-Karte des Mobiltelefons aktiviert wird, kann so im Stand oder während der Fahrt kabellos im Internet gesurft werden.

3008 HYbrid4 und RCZ HYbrid4
Neuigkeiten von den Franzosen gibt es zudem in Sachen umweltfreundliche Antriebe. So werden zwei Diesel-Hybrid-Studien vorgestellt. Der 3008 HYbrid4 liefert einen Ausblick auf die für das Frühjahr 2011 erwartete Serienvariante. Die Technikstudie RCZ HYbrid4 soll zeigen, dass sich Leistung und Umweltschutz nicht ausschließen müssen. Bei der Diesel-Hybrid-Technologie mit dem Namen HYbrid4 kommen je nach Bedarf der HDi- und der Elektromotor jeweils getrennt oder synchronisiert zum Einsatz. Der kombinierte Antrieb soll als positiven Nebeneffekt ein sattes Leistungsplus mit sich bringen. Gleichzeitig sollen Verbrauch und Schadstoffausstoß um bis zu 35 Prozent reduziert werden.

Hinten platzierter E-Motor
Das Konzept HYbrid4 ermöglicht durch die Platzierung des Elektromotors im Fahrzeugheck zudem neue Leistungsmerkmale. So erlaubt es eine Kraftübertragung an alle vier Räder ohne die Nachteile einer mechanischen Verbindung. Da der Vorderwagen unverändert beibehalten und mit unterschiedlichen Verbrennungsmotoren kombiniert werden kann, sollen die technische und wirtschaftliche Machbarkeit über ein großes Modellangebot hinweg gewährleistet sein. Des Weiteren kündigt Peugeot für Ende 2010 ein reines Elektrofahrzeug für den Stadtverkehr an. Eine Start-Stopp-Automatik der zweiten Generation soll 2011 eingeführt werden.

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