Ausstellung im Rahmen der Bremen Classic Motorshow 2010

Mit einem Highlight für alle Oldtimerfreunde eröffnet Alfa Romeo in Deutschland die 100-Jahr-Feier der Marke. Auf der Bremen Classic Motorshow vom 5. bis zum 7. Februar 2010 werden im Rahmen der Sonderschau ,Bella Macchina" diverse Alfa-Klassiker gezeigt.

Preziosen aus Arese
Die Fahrzeuge stammen aus der Alfa-Klassik-Abteilung, die im Mailänder Vorort Arese ansässig ist. Der Bogen reicht dabei von den 1930er-Jahren bis in die Neuzeit. Ältestes Exponat ist der 6C 1750 Gran Sport, mit dem Tazio Nuvolari im Jahr 1930 die Mille Miglia gewann. Ein ganz besonders seltener Alfa ist der 8C 2900B Le Mans Speciale von 1938. Zu dieser Zeit stand die Marke für Leistung und Luxus. Der offene 8C ist ein Einzelstück des Karosseriebauers Touring und sorgte bei den 24 Stunden von Le Mans für Aufsehen. In jenen Jahren galt Alfa im Rennsport als Instanz: Der Typ 159, auch ,Alfetta" genannt, ist mit 47 Siegen in 54 Grand Prix einer der erfolgreichsten Rennwagen aller Zeiten. Bereits 1937 konzipiert, wurde auf dem ,Tipo 159" Juan Manuel Fangio noch 1951 Formel-1-Weltmeister.

Design-Ikonen am Start
Ebenfalls in Bremen zu besichtigen sind die Giulia TZ1 von 1963 und der Alfa 1900 C52 ,Disco Volante" Spider. Die ,Fliegende Untertasse", so die Übersetzung des Beinamens des C52 bestach anno 1952 durch seine extrem aerodynamische Karosserie. Nur zwei vierzylindrige Spider und ein Coupé wurden gebaut. Mit 18 Stück nicht viel mehr Exemplare gab es vom 1967 vorgestellten 33.2 Stradale Prototipo. Sehr futuristisch geriet 1969 das Concept-Car Alfa 33 Carabo mit einem Keil-Design von Bertone. Unter Fans als ,Monti" bekannt ist der zwischen 1970 und 1977 gebaute Montreal, welcher auf dem Rennwagen Tipo 33 basierte. Als aktueller Vertreter der Marke Alfa Romeo steht der 8C Spider mit 450 PS im Mittelpunkt. Die Bremen Classic Motorshow ist vom 5. bis zum 7. Februar 2010 täglich von neun bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 13 Euro.

Gallery: Alfa-Klassiker in Bremen