Viersitziges Klappdach-Cabrio wird in Genf präsentiert

Im Rahmen des Genfer Automobilsalons 2010 (4. bis 14. März) setzt Renault voll auf Cabrios. Neben dem kleinen Roadster Wind wird auch das neue Mégane Coupé-Cabriolet (CC) gezeigt. Schon jetzt gibt es Details zu dem Viersitzer.

Viele Verbesserungen
Der CC ergänzt die Mégane-Modellfamilie als sechste Variante. Das 4,48 Meter lange Fahrzeug setzt wie der Vorgänger auf ein zweiteilig faltbares Metallklappdach, welches größtenteils aus abgedunkeltem Glas besteht. Renault beziffert die transparente Fläche auf 0,47 Quadratmeter. Innerhalb von 21 Sekunden soll sich der Deckel elektrisch zusammenfalten, eine Entriegelung von Hand ist nicht nötig. Dann beträgt das Kofferraumvolumen 211 Liter, mit geschlossenem Dach sind es 417 Liter. Laut Hersteller wurde der Einstieg verbessert, indem man den Rahmen der Windschutzscheibe um sechs Zentimeter weiter nach vorne verlegt hat. Als Neuheit in seinem Segment verfügt das Mégane Coupé-Cabriolet serienmäßig über einen zentral hinter den Kopfstützen der Rücksitze installiertes Windschott aus Glas. Die Torsionssteifigkeit der Karosserie stieg um 80 Prozent im Vergleich zum alten Modell. Zu den auffälligen äußeren Merkmalen zählen dunkelrote Rückleuchten mit LED-Bremslampen.

Sechs Motoren zur Auswahl
Der CC-Innenraum entspricht größtenteils dem Cockpit des fünftürigen Mégane, inklusive der Instrumente im Digital-/Analog-Mix. Änderungen betreffen die Sitze sowie die Seitenverkleidungen. Motorenseitig umfasst das Angebot drei Benziner und drei Diesel. Auf der Otto-Seite stehen der 110 PS starke Basismotor und ein Direkteinspritzer-Turbo mit 130 PS, beide mit Sechsgang-Schaltgetriebe. Mit einer stufenlosen CVT-Box ist der 140 PS starke Zweiliter ausgerüstet. Bei den Selbstzündern betragen die Leistungsstufen 110, 130 und 160 PS. Ganz neu ist ein Doppelkupplungsgetriebe namens EDC mit sechs Stufen für den kleinsten Diesel. Auf den deutschen Markt kommt der Renault Mégane CC im Juni 2010.

Frisch eröffnet