Weitere Details des Supersportlers bekanntgegeben

Rund drei Wochen vor der offiziellen Präsentation des Ferrari 458 Italia im Rahmen der IAA in Frankfurt (17. bis 27. September 2009) wurden nun neue Details veröffentlicht.

Der Fahrer im Zentrum
Die Ferrari-Ingenieure haben die Anordnung der Bedienelemente neu interpretiert, um ein fahrerorientiertes Cockpit zu schaffen. Sämtliche auf der Lenksäule angebrachten Hebel wurden beseitigt: Blinker, Fernlicht und Scheibenwischer werden nun über Knöpfe in den Lenkradspeichen aktiviert. Der Knopf zur Regulierung der Stoßdämpfereinstellungen befindet sich im 458 Italia neben dem Anlasserknopf, wo er direkt in Reichweite des Fahrerdaumens liegt. Hinter dem Lenkrad befinden sich einige sekundäre Funktionen wie die Bedienung der Stereoanlage. Gleichzeitig hat Ferrari die Schaltwippen verlängert, um unabhängig vom Lenkradeinschlag den Gangwechsel zu erleichtern. Neu sind auch die im Blickfeld des Fahrers liegenden Displays. Sie sollen dem Piloten ermöglichen, sich stärker auf das Fahren zu konzentrieren.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Ein wichtiger technischer Bestandteil im 458 Italia ist die so genannte ,Vehicle Dynamic Assistance", kurz VDA. Sie überwacht das 570 PS starke Triebwerk, das Getriebe, die Reifen und die Bremsen. Das VDA versorgt den Fahrer mit einer visuellen Bestätigung des Zustands einer jeden Komponente. Die Basis dafür bildet die Berechnung aus Parametern der Quer- und Längsbeschleunigung sowie der Umdrehungszahlen und der Geschwindigkeit des Fahrzeugs. So sollen stets die idealen Betriebsbedingungen garantiert werden. Es gibt drei Statusmeldungen: Bei ,Warm-Up" ist die Betriebstemperatur noch niedrig, der Fahrer sollte es also ruhiger angehen. Bei ,Go" passen alle Bedingungen, man kann richtig Gas geben. Hat man es indes übertrieben, erscheint ,Over". Eine oder mehrere Komponenten arbeiten nicht mehr optimal und müssen gekühlt werden.

Alles auf ein Kommando